Duisburger Umweltwochen

Die Duisburger Umweltwochen

DUISBURG.NACHHALTIG – DIE UMWELTWOCHEN:
„Klimaanpassung leicht gemacht – Bauwerksbegrünung“
werden, am Mittwoch, dem 5. Juni 2019, starten und bis einschließlich Samstag,22. Juni 2019, andauern. DUISBURG.NACHHALTIG 2019 – DIE UMWELTWOCHEN sollen das Thema „Klimaanpassung leicht gemacht – Bauwerksbegrünung“ als Schwerpunkt Thema behandeln. Die Fassade blüht, das Dach dient als Regenwasserspeicher und im Innenhofgarten trifft sich die Nachbarschaft. Wärmedämmung, Hitzeschild, Senkung des Energieverbrauchs, Schadstoffminimierung und Regenwasserspeicherung sind Vorteile der Dach- und Fassadenbegrünung.

Die Auftaktveranstaltung am 05. Juni 2019
DUISBURG.NACHHALTIG 2019 – DIE UMWELTWOCHEN „KLIMAANPASSUNG LEICHT GEMACHT – BAUWERKSBEGRÜNUNG“
Einlass: 16.45 Uhr in der Aula des Zentrums für Berufliche Bildung und Weiterbildung Duisburg, Carstanjenstraße 10, 47057 Duisburg-Neudorf  

Samstag, dem 15. Juni 2019
UMWELTMARKT „ÖKO-MARKT UND EINE WELT BAZAR“
In diesem Jahr laden der Umweltmarkt, „Öko-Markt und Eine Welt Bazar“ ein, um unter anderem das Thema „Komaanpassung leicht gemacht – Bauwerksbegrünung“ in vielen Facetten zu präsentieren. Der Umweltmarkt, „Öko-Markt und Eine Welt Bazar“ finden am Samstag, dem 15. Juni 2019 von 10:00 bis 18:00 Uhr entlang der Königstraße in Duisburger Zentrum statt.

Das Duisburger Öko-Bündnis „INTAKT – wem gehört die Stadt“ plant eigene Veranstaltungen, die während der Duisburger Umwelttage stattfinden.

Mittwoch, 5. Juni 2019, 16:45 Uhr, Eröffnung der Umweltwochen (durch OB Sören Link); INTAKT plant die sichtbare Teilnahme.

Mittwoch, 12. Juni 2019, 19:00 Uhr, Einladung der Umweltgruppe West und BI Saubere Luft Um dem neuen Planungs- und Umweltdezernenten der Stadt Duisburg, Martin Linne „Stadtentwicklung im Zeichen des Klimawandels“ im Saal der kath. St. Joseph Gemeinde Friemersheim, Kronprinzenstraße 32, 47220 Duisburg-Rheinhausen

 

 

 

 

 

 

 

Freitag, 21. Juni 2019, 19:00 Uhr, Einladung von INTAKT mit dem Planungschef des Regionalverbandes Ruhr (RVR) Michael Tönnes im Café Museum Duisburg, Friedrich-Wilhelm-Straße 64, 47051 Duisburg (im Kant-Park) „Regionalplan Ruhr – Neuordnung oder Flächenfraß? Flächenverbrauch als Klimakiller…“

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Landschaftsverband Ruhr in Essen:

Duisburger Umweltbündnis INTAKT übergibt Stellungnahmen.

Noch bis Freitag läuft die Frist für Anregungen und Einwände zum Regionalplan Ruhr. Am 25.2. hat der Stadtrat die Stellungnahme der Stadt Duisburg beschlossen. Dem Aufruf der im Umweltbündnis INTAKT zusammengeschlossenen Umweltaktivisten sind bereits zahlreiche Duisburger Bürgerinnen und Bürger gefolgt und haben ihre individuellen Stellungnahmen online an den Regionalverband Ruhr (RVR) übermittelt oder per Post zugesandt.

In den letzten Wochen hatte INTAKT auf Veranstaltungen in verschiedenen Stadtteilen über die vom Plan gefährdeten Frei- und Waldflächen informiert. Viele engagierte Bürger und Bürgerinnen haben die Gelegenheit genutzt um dort ihre individuellen Stellungnahmen zum Regionalplan Ruhr abgegeben. INTAKT hat die übernommene Verantwortung zur sicheren Übergabe sehr ernst genommen. Verbunden mit einem demonstrativen Protest gegen den geplanten Verbrauch von Frei- und Waldflächen in Duisburg wurden die Stellungnahmen dem Landschaftsverband Ruhr direkt übergeben.
Aus diesem Grunde reiste am 26.2.19 eine Delegation von INTAKT nach Essen. Dem zufällig anwesenden Martin Tönnes, Beigeordneter Bereich Planung beim RVR, konnten mehr als 200 Stellungnahmen übergeben werden. Mitgenommen hat die INTAKT-Delegation das Versprechen des Planungschefs des RVR, nach Sichtung und Bearbeitung der Unbterlagen mit den interessierten Duisburgerinnen und Duisburgern zusammen mit INTAKT vor Ort über die vorgetragenen Anregungen und Einwendungen zu diskutieren. Dies wird nicht vergessen!

Von links: Johannes Messer, Jürgen Hagenguth, Gerd Schwemm, Ulla Beckers, Beatrix Peschke, Britta Sönthgerath

Von links: Britta Sönthgerath, Martin Tönnes und Mitarbeiterin RVR, Ulla Beckers, Gerd Schwemm

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Der Regionalplan Ruhr

Wird eine stillgelegte Halde reaktiviert?
Wird eine Ackerfläche zubetoniert?

Für Duisburg ist ein enormer Flächenverbrauch für Gewerbegebiete und Wohnungsbau beabsichtigt. Mehr als 100 ha, davon ca. 54 ha in Landschaftsschutzgebieten, sollen dem Flächenfraß zum Opfer fallen. Die gravierendste Form der Naturzerstörung ist die Vernichtung von Waldflächen! Nur noch bis Ende Februar 2019 kann der Regionalplan Ruhr z.B. im Stadthaus (DU-Mitte) eingesehen werden, können Anregungen (Kritiken, Einwände) schriftlich vorgebracht werden. Wir informieren darüber WAS, Wann und WO getan werden kann!

Die Planungen des Regionalverbandes Ruhr (RVR) befassen sich mit zahlreichen Themen, so auch die Planung von Wohn- und Gewerbegebieten, Klimazonen, Wald- und Freiflächen u.a. … Der Regionalplan führt für Duisburg zu einem enormen Verbrauch an Wald- und Freiflächen. Die gravierende Form der Naturzerstörung ist die Beseitigung von Waldflächen. Der Regionalverband Ruhr (RVR) hat im Stadtgebiet Rheinhausen im Bereich des Essenberger Bruchs und jenseits des Business Parks Asterlagen neu strukturierte Flächen ausgewiesen.

Zum einen betrifft es eine bereits still gelegte Halde mit Feststoffeinlagerung. Und zum zweiten eine Ackerfläche, die als Erweiterungsfläche zum Business Park bis an den Rheindeich heranreichen soll. Diese Flächen sollen jetzt auch auf überregionaler Ebene festgeschrieben werden. Mit dieser Landes-planung hat der Regionalverband Ruhr eine Offenlegung seiner Pläne beschlossen. Die Pläne liegen jetzt noch bis Ende Februar im Stadthaus (DU-Mitte) aus. Interessierte Bürger haben in dieser Zeit die Möglichkeit, Anregungen (Einwendungen) zu diesen Plänen auch über den Internetzugang abzugeben.

Unter die Umweltzerstörung und Vernichtung von Freiflächen in Duisburg muss ein Schlussstrich gezogen werden, weil nicht nur landschaftsgeschützte Flächen erhalten werden müssen, sondern die klimatischen Verschlechterungen durch die Versiegelung von Flächen gestoppt werden müssen. Dem Abbau von Frischluftschneisen muss entgegengetreten werden. Es ist nicht einzusehen, dass Halden erneut befrachtet werden und so weitere Belastung der Böden durch Schadstoffe Tür und Tor geöffnet wird.

Informieren Sie sich zum Beispiel auf den Seiten von INTAKT:
www.intakt-duisburg.de

Musterschreiben für Einwendungen stehen dort zur Verfügung!
http://www.intakt-duisburg.de/?page_id=893

 

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Einladung der Umweltgruppe West und Bürgerinitiative Saubere Luft zum Regionalplan

Umweltgruppe West und die Bürgerinitiative Saubere Luft e.V.
laden ein zu zwei brandaktuellen Themen
Regionalplan Ruhr – Deponiepläne und neuer Flächenfraß für Rheinhausen ? 30 Jahre weiter so wie bisher ? Klimawandel – War da was ?
Alleenkonzept für Duisburg – droht ein neuer Baumkahlschlag ?
Als Experte an diesem Abend zu Gast:
Dr. Johannes Meßer (BUND)
Vorsitzender des Beirates der Unteren Naturschutzbehörde
Duisburg
An diesem Abend werden wir auch aktiv , Bürgerinnen und Bürger können direkt
Einwände zum Regionalplan unterzeichnen und Mustereinwendungen mitnehmen.
Bis Ende Februar dauert das Beteiligungsverfahren des Regionalverbands Ruhr.
Mittwoch, 6. Februar 2019, 18.00 Uhr
Altes Pastorat an der Dorfkirche
Friemersheimerstr., 47229 Duisburg Rheinhausen-Friemersheim
ViSdP: Norbert Bömer, Am Kruppsee 8, 47229 Duisburg

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Aktuelle Pressemitteilung der BI vom 24. September 2018

Verkehrszählung auf der Rheindeichstraße

Bürgerinitiative zweifelt die Aussagefähigkeit des vorgelegten Verkehrsgutachtens zum Logistikzentrum an

Der Rat der Stadt Duisburg hat am 7. Mai 2018 die Umwandlung von einem 3,5 ha großem Landschaftsschutzgebiet im Bezirk Homberg/Ruhrort/Baerl in Gewerbefläche beschlossen. So soll die Erweiterung des Logistikzentrums „Gewerbegebiet Rheindeichstraße“ auf dem ehemaligem Hornitex-/Glunzgelände durch Aufstellung eines Bebauungsplans ermöglicht werden.

Grundlage für diesen Ratsbeschluss waren zahlreiche Gutachten. Darunter auch das der Spiekermann GmbH, Düsseldorf. Das aus dem Jahr 2017 erstellte Verkehrsgutachten wurde im Auftrag des Luxemburger Investors Rheindeich S.a.r.l. erstellt. Die Bürgerinitiative bemängelt, dass das Gutachten auf veralteten Daten basiert. Die durchgeführte Verkehrszählung an der Rheindeichstraße vonseiten der Stadt Duisburg beruht lt. Gutachten auf eine Datenerhebung im Jahr 2013. 2014 ergänzt von Spiekermann durch eine an einem Knotenpunkt durchgeführte Zählung, von der jedoch keine Zählergebnisse vorliegen. Schon 2014 wurde eine durchschnittlich höhere Verkehrsdichte von 10 % gegenüber den Werten aus 2013 ermittelt. Außerdem wurde an einem weiteren Knotenpunkt an der Rheindeichstraße/Kohlenstraße keine Zählung durchgeführt! Diesen Verkehrsknotenpunkt wurde also schlicht übersehen. Daher haben die Hornitexter am Donnerstag letzter Woche an vorgenannter Einmündung eine eigene Verkehrszählung in der Zeit von 7:00 bis 9:00 Uhr und von 15:00 bis 17:00 Uhr vorgenommen. Die Zählung fand nach der von der Stadt üblich angewandten Methode statt, wobei auch nach PKW- und Schwerverkehr (über 7,5 t) unterschieden wurde. „Die Auswertung der Ergebnisse liegt in der Kürze der Zeit noch nicht vor“, so BI-Sprecher Jürgen Hagenuth, „Die erhobenen Daten würden jedoch mit denen des Verkehrsgutachten abgeglichen und an den begleitenden Rechtsanwalt der Bürgerinitiative übermittelt. Sollte sich dabei herausstellen, dass eine starke Abweichung der Angaben zwischen Gutachten und dem tatsächlichen Verkehrsaufkommen feststellbar ist, wäre neben den Verkehrsgutachten auch das darauf basierende Lärmgutachten in Frage zu stellen.“

 

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Großalarm auf dem Logistikzentrum Rheindeichstraße

Großaufgebot von Sicherheitskräften auf dem Logistikzentrum Rheindeichstraße

Samstagabend, den 7. Juli, führte ein Alarm auf dem Gelände des Logistikzentrums Rheindeichstraße zu einem Großeinsatz von Polizei und Feuerwehrkräften. Gegen 23:45 Uhr beteiligten sich ca. zehn Fahrzeuge der Feuerwehr, inclusive eines des RTW sowie drei Polizeifahrzeugen (RTW = Rettungstransportwagen). Insgesamt waren zwischen 40 und 50 Einsatzkräfte vor Ort.

Nach den dürftigen Auskünften der Polizei wäre die mittlere Halle von dem Großalarm betroffen gewesen, in der das Unternehmen Ericson untergebracht ist. Ericson betreibt auf dem Gelände die Lagerung, Umbau und den Vertrieb von Elektronikbauteilen. Die Anrainer und die Bürgerinitiative „Die Hornitexter“ vermuten bei den Logistikleistungen des Unternehmens auch den Umgang mit Lithiumbatterien. Ein brisantes Material, das im Umgang als höchst risikobehaftet gilt. Beim Transport sind Lithiumbatterien als Gefahrgut eingestuft, die bereits häufiger zu schwerwiegenden Zwischenfällen führten.

Auf Anfrage eines Anrainers des Gewerbegebietes, warum man bei einem „Fehl-Alarm“ so lange vor Ort bliebe, gab es als Antwort: „…dass man eben sicher gehen wolle“ und die Lagerung von Lithiumbatterien der Grund sei „warum man so genau prüfe“.

Gerade im Hinblick auf die direkte Nähe zu einem Störfallbetrieb lässt das Gefahrenpotential die Anrainer des Logistikzentrums nicht ruhig schlafen. Das vom Hallenkomplex in 45 Metern entfernte Tanklager wäre in einem Brandfall höchst gefährdet. Eine Anzeige der BI gegen die Stadt Duisburg wegen der erteilten Betriebserlaubnis trotz (möglicher) Mängel bei der baulichen Umsetzung des Brandschutz- und Löschanlagenkonzeptes vom 19.04.2018 wurde bis heute von der Bezirksregierung Düsseldorf (der Regierungspräsidentin) nicht beantwortet.

Gegen 00:15 Uhr rückten die Einsatzkräfte nach und nach wieder ab. Ein Löschzug besteht normalerweise aus drei oder vier Fahrzeugen. Holger W., ein Anrainer des Gewerbegebietes, dazu: „An einem solchen Großaufgebot sieht man, wie ernst die Feuerwehr einen Alarm nimmt, was wiederum Rückschlüsse auf die Gefahr, die von dem Logistikzentrum ausgeht, zulässt.“

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Die Hornitexter auf dem „Ball der Solidarität“

Auch in diesem Jahr veranstaltete das Kultur-Bündnis COOP ihren „Ball der Solidarität“, an dem sich die Bürgerinitiative „Die Hornitexter“ mit einem Beitrag beteiligte. Den Stand teilte sich die BI mit Fred Walt, der die Menschen auf dem Bauwagengelände in Homberg vertrat. Mit den Besuchern des Festes wurde am Stand viel diskutiert und über die Arbeit der Bürgerinitiative aufgeklärt. Die Hornitexter sind Mitglied im Bündnis „INTAKT – wem gehört die Stadt“, das ebenfalls beim „Ball der Solidarität“ mit eigenem Stand vertreten war. Kennzeichen des Bündnisses: die Banderole, die in der ersten gemeinsamen Aktion des Duisburger Bündnisses um die Stämme vieler Bäume im Stadtgebiet angebracht wurden. „Uns geht die Luft aus – Bäume schützen!“ Unterschriften unter den Aufruf zur Wiedereinführung einer Baumschutzssatzung in Duisburg wurden auf dem Fest reichlich gesammelt. Viel Aktion – damit Duisburg wieder am Ball bleibt.

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Ratssitzung am 7. Mai 2018

Auf Dauer kann keine Partei im Rat eine Politik an den Bürgern vorbei machen!

Vor dem Duisburger Rathaus versammelten sich am Montag, den 7. Mai, Bürger Duisburgs aufgrund der Abstimmung über den Bebauungsplan und Flächennutzungsplan, der ein Landschaftsschutzgebiet im Nordwesten Duisburgs in ein Gewerbegebiet umwandeln soll. Ein buntes Bündnis aus unterschiedlichen Initiativen (Die Hornitexter, die Uferretter aus dem Duisburger Süden), das Bündnis INTAKT aus verschiedenen Duisburger Initiativen, der BI „Saubere Luft“ aus Rheinhausen, der Umweltgewerkschaft, dem Friedensforum Duisburg, die Partei „Die Linke“ und engagierte Bürger trafen sich vor auf den Rathaustreppen, um gegen den Satzungsbeschluss des Rates zu demonstrieren.

Dieser entschied letztendlich in seiner Sitzung mit Mehrheit fast aller Rathausparteien, dass der Investor aus Luxemburg sein geplantes Gewerbegebiet in den Regionalen Grünzug hinein als Gewerbefläche erweitern kann, und somit der Landschaftsschutz aufgehoben wurde. Dass hier im Duisburger Nordwesten ein Landschaftsschutzgebiet zu einem Gewerbegebiet entwickelt werden kann, ist Ausgangspunkt für eine zukünftige Vernichtung von Naturflächen in Duisburg, die mit dem Duisburger Gesamt-
entwicklungsplan (FNP/Duisburg 2027) für die nächsten 10 Jahre einen Umfang von etwa 1.700.000 Quadratmeter betragen soll.

In der Ratssitzung stimmten diese Parteien ebenso für die Abholzung eines Waldes in Kasslerfeld, der einem Bauprojekt im Weg steht. Außer der Partei „Die Linke“! Die Kahlschlagpolitik der Stadt und der regierenden Parteien wird von den Bürgerinitiativen Duisburgs weiterhin kritisch gesehen. Eine Stadt ohne eine grüne und soziale Stadtpolitik ist nicht lebenswert, sondern Gesundheit gefährdend!

Der Satzungsbeschluss des Rates wird zunächst an die Bezirksregierung weitergeleitet, deren Aufgabe die Prüfung der rechtlichen Standart ist. Ob der Abwägungsprozess der Behörde mit allen Einwänden der Duisburger Bürger wirklich fehlerfrei ist, werden die folgenden Instanzwege zeigen. Außerdem scheint es fragwürdig, ob ein Mandatsträger im Rat aufgrund einer Vorlage, die mehrere hundert Seiten einer dezidierten Kommentierung seitens der Planungsbehörde umfasst, überhaupt einen (seinen!) Standpunkt zum Landschaftsschutz finden kann. Die Hornitexter bezweifeln dies! Die immer größer werdende Kritik der Bürger zeigt, dass die Rathauspolitik nicht an den Interessen der Bürger vorbei gemacht werden kann. Das Bürgerinitiativenbündnis „INTAKT“ und damit auch „Die Hornitexter“ versprechen den Bürgern: Wir bleiben für ein lebenswertes Duisburg weiter am Ball!

 

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Protestaktion vor dem Duisburger Rathaus am 7. Mai

Liebe Freundinnen und Freunde!

Auf der Tagesordnung der kommenden Ratssitzung hat die Verwaltung die Abstimmung über den Flächennutzungsplan und Bebauungsplan zum „Gewerbegebiet Rheindeichstraße“ gesetzt. Die Änderung des Flächennutzungsplans ist notwendig, weil damit dem Bebauungsplan der Weg geebnet wird, das geplante Logisitikzentrum auf 142.000 Quadratmetern in den Regionalen Grünzug auszubauen. Wobei ein Landschaftsschutzgebiet vom Gewerbegebiet überplant werden soll. Der Flächenfraß an kommunalen Grünflächen hat Methode, da die Stadt Duisburg für den zukünftigen Gesamtplan für Duisburg 1700000 Quadratmeter Grünflächen Eigentümerinteressen preisgeben will und sich auch über den Schutz z. B. von Waldflächen hinwegsetzen will. Die Entwertung der Ackerfläche im Bezirk Homberg/Ruhrort/Baerl ist also sozusagen nur das Einfalltor für einen weiteren Kahlschlag an Naturflächen und Übereignung von Grünland an Privat-, Gewerbe- und Industrieinteressen.

Die Bürgerinitiative „Die Hornitexter“ wehrt sich seit Jahren gegen die Enteignung kommunalen Eigentums und gegen den Flächenfraß an Naherholungsgebieten. Besonders in dem Naherholungsgebiet zwischen Rheinaue und dem Uettelsheimer See, das auch von vielen auswärtigen Besuchern bislang besucht wurde, verhält sich ein Logisitikzentrum mit den Schadstoffemissionen und Lärm durch Logistikverkehre wie ein Krebsgeschwür, dass immer weiter zu wuchern scheint. Duisburgs Oberbürgermeister widersetzt sich der Einwände der Bürger und behauptet, dass Duisburg immer Industriestandort gewesen ist und es auch bleiben soll. Ungeachtet der Gesundheitsbelastungen der Bürger durch Schwerlastverkehre. Er behauptete sogar, dass das Logistikprojekt „Gewerbegebiet Rheindeichstraße“ ohne weiteren Flächenbedarf auskommen würde. (WAZ-online 9.11.2016) Er hat uns und die Bürger belogen! Diese Lüge wird der Rat der Stadt am 7. Mai durch eine Mehrheit von CDU und SPD legitimieren.

Die Bürgerinitiative „Die Hornitexter“ ruft alle engagierten Menschen in Duisburg auf, am 7. Mai sich dem Protest der Bürgerinitiative vor dem Rathaus Duisburg anzuschließen! Treffpunkt 14:00 Uhr vor dem Eingangsportal des Rathauses. Bitte bringt Eure Freunde und Familien, Trillerpfeifen, Töpfe, Trommeln mit. Damit wir auch in den heiligen Hallen gehört werden!

 

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Einladung des Ökobündnisses INTAKT – wem gehört die Stadt

Einladung

Entlang der Rheindeichstraße soll mit der Verabschiedung der Vorlagen zum Bebauungsplan und Flächennutzungsplan eines der größten Logisitikzentren im Nordwesten von Duisburg entstehen. Auf 142.000 Quadratmetern mit Hallenbauten, die bis 16 Metern hoch werden sollen. Darüber hinaus plant der Investor mit Hilfe der Stadt sich einen Teil des Landschaftsschutzgebietes in das Gewerbegebiet Rheindeichstraße“ einverleiben zu können.

Aber nicht nur zwischen Baerl und Homberg im Regionalen Grünzug soll die Axt angesetzt werden, sondern auch an vielen Stellen im Stadtgebiet plant die Stadt mit ihren Behörden einen Raubbau an Natur- und Freiflächen. Darüber wollen wir informieren.

Am kommenden Samstag, 21.04.2018 um 11:00 Uhr 
laden wir zusammen mit unseren Bündnispartnern „Intakt wem gehört die Stadt“ alle Duisburger zum gemeinsamen Frühstück/Picknick am Masurensee ( 331 Masurenallee, 47279 Duisburg) ein. Wir werden informieren und diskutieren.

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