Befristung der Offenlegung des Bebauungsplans und Flächennutzungsplan-Änderung

Befristung der Offenlegung zum 30. Juni aufgehoben!

Aufgrund eines Anschreibens der Bürgerinitiative hat die Planungsbehörde in Duisburg den Termin für die Einwände und Stellungnahmen auf den 14. Juli verlegt.

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Offenlegung des Bebauungsplanentwurfs und der Flächennutzungsplanänderung

Mit Bekanntmachung durch das Amtsblatt der Stadt Duisburg wird auf die Offenlegung des Bebauungsplans und der Änderung des Flächennutzungsplans für das „Gewerbegebiet Rheindeichstraße“ hingewiesen.

Amtsblatt_Nr_21_2017

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Infostand der BI am 13. Mai 2017

Unser Infostand am Samstag, den 13. Mai 2017, am Vortrag der NRW-Landtagswahl auf dem Homberger Bürgermeister-Bongartz-Platz

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Pressemitteilung der Bürgerinitiative

Pressemitteilung zur Abstimmung im Rat am 08.05.2017

Am 08.05.2017 hat der Rat der Stadt Duisburg den beiden Vorlagen der Verwaltung zur erneuten Offenlegung des Bebauungsplans Nr. 1216 – Baerl – Gewerbegebiet Rheindeichstrasse und der Flächennutzungsplan-Änderung Nr. 4.30 – Baerl – zur Enttäuschung der Bürgerinitiative „Die Hornitexter“ mehrheitlich zugestimmt.

Die BI „Die Hornitexter“ hatte die Mitglieder des Umweltausschusses der Stadt Duisburg und des Beirats der Unteren Naturschutzbehörde am 25.04.2017 zur Baustellenbegehung des Logistikzentrums zum Uettelsheimer See eingeladen.

Die Politiker, die der Einladung gefolgt waren, um sich vor den entscheidenden Abstimmungen im Umweltausschuss und im Rat der Stadt ein Bild vom ersten Bauabschnitt des Logistikzentrums zu machen, zeigten sich von dem, was bis jetzt entstanden und noch geplant ist, überrascht bis erschrocken. Zurzeit sind ca. 24.000 m² Hallenfläche der geplanten 72.000 m² gebaut worden. Das bedeutet, dass noch die doppelte Fläche errichtet werden soll.

Um dies zu erreichen soll ein 28.000 m² großes Landschaftsschutzgebiet nördlich des Baugeländes dem geplanten Logistikzentrum einverleibt und der gewerblichen Nutzung geopfert werden. Und das angesichts von brach liegenden und bereits erschlossenen freien Gewerbeflächen in Duisburg!

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Posteraktion der Bürgerinitiative

Mit Plakaten zu Diskussionen anregen!

„Die Hornitexter“ starten vor den Landtagswahlen mit einer Posteraktion und einem
Infostand auf dem Bürgermeister-Bongartz-Platz am Samstag, den 13. Mai 2017.
Die Bürgerinnen und Bürger im Bezirk sind herzlich eingeladen mit den BI’ler über die Ziele der Bürgerinitiative und über Natur- und Landschaftsschutz im Bezirk zu diskutieren.

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Pressemitteilung der Bürgerinitiative „Die Hornitexter“ am 4. Mai 2017

Bürgerinnen und Bürger aus dem Bezirk sollen sich vor der Landtagswahl gut informieren!

Die Bürgerinitiative (BI) „Die Hornitexter“ teilt mit, dass sie die Duisburger Landtagsabgeordneten sowie die Landtagsabgeordneten-Kandidaten aller Parteien um Stellungnahme gebeten hat, wie diese die Maßnahmen zur Vernichtung eines Landschaftsschutzgebietes im Duisburger Westen beurteilen.

Es geht dabei um die Ansiedlung eines Gewerbegebietes (Logistikzentrum) an der Ortsgrenze Homberg/Baerl an der Rheindeichstraße auf dem ehemaligen „Hornitex“-Gelände und darüber hinaus. Um das Gewerbegebiet für Investoren attraktiver zu machen, will die Stadt Duisburg ein 28.000 Quadratmeter großes Landschaftsschutzgebiet opfern und als Gewerbegebiet ausweisen.

Die BI setzt sich vehement gegen diese Pläne ein, weil sie massive negative Auswirkungen für die Bürger und die Umwelt befürchtet. Durch zunehmenden LKW-Verkehr wird die Umwelt durch Feinstäube und Stickoxide belastet, der Verkehrslärm nimmt zu und der Flächenfraß in Duisburg geht weiter, obwohl es an anderer Stelle im Stadtgebiet bereits erschlossene Flächen gibt, die brach liegen!

Die BI „Die Hornitexter“ plant für den 13. Mai 2017 die Durchführung eines Infostandes auf dem Hochheider Bürgermeister-Bongartz-Platz in Homberg, um die Bürgerinnen und Bürger über den Flächenfraß an Landschaftsschutzgebieten in Duisburg zu informieren und mit interessierten Bürgern ins Gespräch zu kommen. Zwischen 10:00 Uhr und 13:00 Uhr sind alle Bürgerinnen und Bürger am Informationsstand herzlich willkommen!

 

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Am 27. April gab die Bürgerinitiative „Die Hornitexter“ folgende Mitteilung an die Presse:

Vor-Ort-Begehung zum Bauprojekt
„Gewerbegebiet Rheindeichstraße“.

 Die Bürgerinitiative „Die Hornitexter“ hatte die Mitglieder des Umweltausschusses und die Mitglieder des Beirats der Unteren Naturschutzbehörde der Stadt Duisburg am Dienstag, den 25. April 2017, zum Baugelände zwischen Duisburg-Homberg und Baerl eingeladen, wo ein großes Logistikzentrum mit einer Fläche von über 140000 Quadratmetern entstehen soll.

Die Gremienvertreter sollten sich vor Ort ein Bild von den bereits errichteten 28.000 Quadratmetern Hallenbauten machen, die der Investor auf über 70.000 Quadratmeter erweitern möchte. Auf dem Spiel steht ein Regionaler Grünzug, der von der Regionalplanung als schützenswert und zum Ausbau befähigt dargestellt wird. Dieses Ziel überregionaler Planung steht aber den Interessen des Investors entgegen, weil dieser sich mit der Schaffung eines Logistikzentrums in das Landschaftsschutzgebiet hinein erweitern will.

Die anwesenden politischen Vertreter konnten sich vor Ort informieren, dass eine bebaute Fläche zu einer Trennung des Grüngürtels zwischen Uettelsheimer See und Rheinaue führen würde. Mit Bedauern musste die Initiative zur Kenntnis nehmen, dass nicht alle Vertreter der Parteien ihrer Einladung gefolgt waren. Ausgerechnet die Parteien, die bisher auch ohne genaue Ortskenntnisse für die Erweiterung des Baugeländes auf Kosten des Landschaftsschutzes votiert hatten, blieben der Einladung, sich vor Ort ein Bild zu machen, und so zu neuen Erkenntnissen zu kommen, fern.

Die Mitglieder der Bürgerinitiative werden diesen Eindruck mit in die Diskussionen zur Wahlkampfzeit zu den  Landtagswahlen und zur folgenden Bürgermeisterwahl mitnehmen.

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Liebe Hornitexter!

Die nächste Sitzung des Duisburger Umweltausschusses findet am 28. April 2017 statt. Einer der Tagesodnungspunkte wird die Beschäftigung mit dem geplanten Logistikstandort auf dem Hornitex-Glunz-Gelände sein.
Unsere Bürgerinitiative möchte mit ihrer Einladung an die Ratsvertreter, Vertreter im Umweltausschusses und dem Beirat der unteren Naturschutzbehörde und Vertreter der Ratsparteien bewirken, dass sie sich selbst ein Bild von der Situation vor Ort dem geplanten Logistikzentrum an der Rheindeichstraße schaffen und sich nicht auf die Meinungsführer ihrer Parteien und Fraktionspitzen bei ihrer Abstimmung über das Für und Wider der Errichtung eines Logistikstandortes in einem Regionalen Grünzugs Duisburgs verlassen. Sie sollen selbst sich ein Bild machen und dann entscheiden.
Wir laden ein und hoffen, dass sich am Dienstag vor Ort sich Menschen versammeln und sich ein eigenes Bild dessen verschaffen, was ein Logistikzentrum in einem Naherholungsgebiet zwischen Üttelsheimer See und Rheinvorland bedeutet und was wir damit gewinnen oder verlieren. Eingeladen wurden der Umweltausschuss der Stadt Duisburg, der Beirat der Untereren Naturschutzbehörde, die regionale Presse und die Mitglieder und Interessierte der Bürgerinitiative „Die Hornitexter“.
Diejenigen, die diese Vor-Ort-Begehung organisatorisch ermöglichten, zunächst erst einmal vielen Dank! Dies sind, neben der Bürgerinititive, auch direkt betroffene Bewohner, die in der Bürgerinitiative mitarbeiten.
Wir hoffen am 25. April 2017, um 18.00 Uhr an der Kohlenstraße im Bezirk Homberg/Ruhrort/Baerl um zahlreiches Erscheinen der eingeladenen Gäste. Für Getränke und einen kleinen Imbiss ist gesorgt.
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Pressemitteilung der Bürgerinitiative „Die Hornitexter“ mit der Einladung zu einer Ortsbegehung am Baugelände zwischen Uettelsheimer See und Rheinaue

Die Bürgerintiative „Die Hornitexter“ mit seinen betroffenen Bürgern laden die Mitglieder des Umweltausschusses und des Beirats der Unteren Naturschutzbehörde der Stadt Duisburg zum 25.04.2017, 18.00 Uhr, Kohlenstraße 11, 47199 Duisburg, zur Baustellenbegehung des Logistikzentrums am Uettelsheimer See ein.

Nachdem auf dem ehemaligen Gelände von Hornitex gemäß dem derzeit gültigen Bebauungsplan Nr. 35 vom 30.06.1970 der erste Bauabschnitt des Logistikzentrums so gut wie fertig gestellt wurde, wird es Zeit, dass sich die Politiker ein Bild davon machen was bis jetzt entstanden und was noch geplant ist.

Zur Zeit sind ca. 24.000 m² Hallenfläche der geplanten 72.000 m² gebaut worden. Das bedeutet, dass noch die doppelte Fläche errichtet werden soll!

Um dies zu erreichen soll ein 28.000 m² großes Landschaftsschutzgebiet nördlich des Baugeländes einverleibt und der gewerblichen Nutzung geopfert werden. Und das angesichts von brach liegenden und bereits erschlossenen freien Gewerbeflächen in Duisburg!

Die betroffenen Bürger in der Bürgerinitiative „Die Hornitexter“ laden die verantwortlichen Politiker ein, sich deshalb vor Ort ein Bild vom geplanten Vorhaben der Stadt Duisburg zu machen.

Angesichts der bevorstehenden Landtagswahl und Oberbürgermeisterwahl am 14. Mai 2017 gehen „Die Hornitexter“ davon aus, dass die Teilnahme rege sein wird, um den Wählern zu zeigen, dass sich die Politiker um die Sorgen und Ängste der Bürger kümmern. Vertreter der Presse werden ebenfalls anwesend sein, um dies gebührend zu dokumentieren.

Für das leibliche Wohl ist gesorgt.

Wir freuen uns auf die rege Teilnahme der Politik.

Die betroffene Bürger in der Bürgerinitiative „Die Hornitexter“

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Pressemitteilung der Bürgerinitiative „Die Hornitexter“ zu den Annahmen von Anfragen von Behörden und Parteien

Offizielle Stellen lassen die berechtigten Anliegen der Bürger auflaufen!

Im Nordwesten Duisburgs entsteht ein Logistikzentrum zwischen Uettelsheimer See und Rheinaue an der Rheindeichstraße. Dieses Logistikzentrum soll um 28000 qm in ein Landschaftsschutz-gebiet hinein erweitert werden. Die Bürgerinitiative „Die Hornitexter“ kämpft für den Erhalt dieses wichtigen Landschaftsschutzgebiets. Sie wandte sich deshalb an die Träger öffentlicher Belange, mit der Bitte um Unterstützung.

Die Bürgerinitiative erhielt vonseiten des NRW-Umweltministeriums, vom Regionalverband Ruhr (RVR), sowie von der Bezirksregierung in Düsseldorf stets die Auskunft, dass allein die Stadt Duisburg für die Kommunalplanung zuständig sei. Die Stadt jedoch antwortet auf Anschreiben der Bi lediglich formal und verweist auf den laufenden Planungsprozess. In diesem könne man schriftlich Einwände gegen die Planung einreichen. Substanzielle Zugeständnisse könne man nicht erwarten, teilt die Planungsbehörde mit. Nach Aussage des Amtes für Projektmanagement sei nach den Einwänden der Bürger nur unbedeutende Veränderungen am Planungsstand zu erwarten.

Ein Gespräch mit dem Oberbürgermeister Sören Link bei der Übergabe der Petition gegen die Zunahme des Lkw-Schwerlastverkehrs in Homberg führte zu der Zusicherung eines Gesprächs mit dem Stadtbaudezernenten Carsten Tum. Herr Tum jedoch reagierte nach mehrmaliger Nachfrage der BI mit einer Ablehnung eines Gesprächs mit der Aussage, dass bis zum Ratsbeschluss zu einer erneuten Offenlegung des Bebauungsplan-Entwurfs „aus seiner Sicht derzeit keine Notwendigkeit für einen weiteren Gesprächstermin“ bestünde.

Ebenso reagierten die Parteien SPD und CDU mit Ablehnung zu Gesprächen. Ihre ablehnende Haltung soll sicher stellen, dass in dem Naherholungsgebiet ein Industriestandort durch Mehrheitsbeschluss im Rat durchgesetzt werden soll. Die Beschwerden der Duisburger, die mit den Folgen der Verkehrsbelastung nicht leben wollen, werden einfach vom Tisch gewischt. Feinstaubbelastung und die Zunahme vom Stickoxiden durch die Transportfahrzeuge auf Dieselbasis und durch die Schwerlastverkehre am Logistikstandort werden ignoriert. Diese Ratsparteien nehmen nicht nur die Warnungen der Umweltverbände nicht ernst, sondern regieren mit der Ansicht: Duisburg war Industriestandort und wird es bleiben. Das würde auch von der NRW-Landesführung unterstützt. So jedenfalls der Oberbürgermeister der Stadt Duisburg in seinen Aussagen.

Obwohl das NRW-Umweltministerium von einem 5-ha-Ziel spricht, auf das die Versiegelung von Flächen NRW-weit reduziert werden soll, liegt Duisburg mit seiner Änderung des Flächennutzungsplans weit darüber. Jährlich sollen in Zukunft 17 ha landschaftsgeschützter Gebiete sowie Ackerbau- und Waldflächen dem geplanten Flächenfraß zum Opfer fallen. Naherholungsgebiete werden Gewerbe- und Industrieflächen. Wald- und Wiesenflächen sollen Gebäudezeilen weichen! Dass es zudem dabei um die Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger geht, ist diesen Politikern egal, sonst würden sie anders reagieren.

Die Bürgerinitiative kündigt zum herannahenden Landtags-Wahlkampf an, die Frage nach der Gesundheit der Bürger in Duisburg in das Zentrum zu stellen. Die Parteien werden danach geprüft, wie sie die Forderung nach Reduzierung von Flächenverbrauch an Natur- und Landschaftsschutz-gebieten und Reduzierung von Schadstoffbelastungen in ihren Wahlkampfaussagen berück-sichtigen. Die Vorstellung der Änderungen im Flächennutzungsplan wird Gelegenheit dazu bieten, wie ernst es der Politik mit Schutz für Natur und Umwelt ist!

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