„Keine Antworten für Bürger“. Unter dieser Überschrift berichtete das Stadtpanorama am 7. April 2016 aufgrund unserer Pressemitteilung über das Ausbleiben der Antwort des Oberbürgermeisters Link auf die Fragen der Bürgerinitiviative.
Keine Antworten fuer Buerger

Keine Antworten fuer Buerger

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Duisburg ist besorgt um sein Image?

Duisburger Bürger sind besorgt um das Image ihrer Stadt!

In der NRZ erschien am 2. April. 2016 ein Artikel, den ihr Redakteur Willi Mohrs mit der Headline „Duisburg sucht sein Image“ überschrieben hatte. Knapp einen Tag zu spät nach dem 1. April an dem allerorten laufend Späße in die Welt gesetzt werden läßt er den Oberbügermeister Sören Link mit eigenen markigen Worten zu Wort kommen: „Duisburg ist eine schöne Stadt“. Aha! Da kommt offentsichtlich ein Experte zu Wort, der genau beobachten kann?! Dass in einem ausgewiesenen Landschaftsschutzgebiet im Bezirk Homberg/Ruhrort/Baerl ein riesiges Logistikzentrum entwickelt werden soll und die Bürger auf ihre brennenden Fragen zum Projekt vom Oberbürgermeister keine Antworten erhalten, scheint nicht ins Bild dieser Berichterstattung zu passen. OB Link soll gesagt haben, „den Bürgern ist die Stadt nicht egal“! Sollten wir ihn beim Wort nehmen, dann dürften wir Antworten erwarten. Siehe weiteres auf unserer Homepage zum Offenen Brief an den Oberbürgermeister!

Duisburt sucht sein Image

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Ein kleiner Schritt in die richtige Richtung!

Am Montag, 29.02.2016 gab es eine öffentliche Sitzung des Beirats der Unteren Landschaftsschutzbehörde. Einstimmig entschied sich der Beirat für den Erhalt des Landschaftsschutzgebietes angrenzend an das alte Hornitexgelände.

Im dem Artikel der WAZ/NRZ (vom 2.3.2016) „Frischluftschneise statt Lagerhallen“ erweckt der Artikel den Anschein, dass die Bürgerinitiative von ihrem Ziel abgerückt sei. Jedoch ist das nicht der Fall. Die BI „Die Hornitexter“ wollen weiterhin das Gewerbegebiet verhindern. Zudem existieren aus Sicht der Bürgerinitiative realistische Alternativen zur Entwicklung eines Logistikstandorts im Grüngürtel des Bezirks. Die Chancen für eine alternative Nutzung stünden nicht schlecht, wenn die Stadt sich nicht an einen Investor gekettet hätte, dessen Seriösität in Zweifel steht. Abgesehen davon sprach noch der Aufstellungsbeschluss der Bezirksvertretung davon, auf dem ehemaligen Hornitex-/Glunz-Gewerbegebiet nicht emittierendes Gewerbe anzusiedeln. Was ist ein Beschluss der Politik wert, wenn Investoren das Gegenteil dessen durchsetzen, was die Vertretung der Bürger beschließt?

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Die Zusammenkunft der Bürgerinitiative war ein voller Erfolg!

Bild geplantes Logistikgelände
Der Saal der Kirchengemeinde, den die Bürgerinitiative „Die Hornitexter“ vom Gemeindebüro zur Verfügung gestellt bekommen hatte, platzte aus allen Nähten. Immer wieder mussten die Veranstalter zusätzlich Sitzplätze herbeiholen, um dem Andrang der Betroffenen aus dem Bezirk nachzukommen. Die Begrüßung wurde wegen des Andrangs mehrmals unterbrochen, um dann in einen kurzen Überblick überzugehen, der über die bisherige Arbeit der Initiative berichtete. Schon während dieses Programmteils wurden viele Fragen aus dem Publikum gestellt und unter den Anwesenden diskutiert. Zum Beispiel, ob der Entwickler des Gewerbegebietes überhaupt die Überplanung eines Landschaftsschutzgebietes durch seinen Bebauungsplanentwurf mit acht Hallenbauten einbeziehen darf, wo doch der dafür zugrundeliegende und aktuelle Flächennutzungsplan dies ausschließt. Während der Vorstellung, der bereits von der BI geleisteten Arbeiten, wurden mehrere Alternativen zur Nutzung des Geländes vorgeschlagen. Es wurde klargestellt, dass durch eine Spedition oder einen noch nicht erkennbaren Ankermieter, der das Gelände zu seinem Verteilungszentrum ausbauen würde, schwere Belastungen durch aufkommenden Verkehr für Umwelt und Menschen im Umkreis des Entwicklungsgebietes führt. Auch die Nutzung der Eisenbahnstrecke entlang des Gewerbegebietes stand im Focus der Diskussion. Man kann annehmen, dass der Schienenverkehr mit all seinen Folgen zunehmen wird.

Aus dem Teilnehmerkreis kam der überraschende Hinweis, dass eine Antragstellung zum Betreiben einer Abraumdeponie in Baerl vorläge. Dies würde zu zusätzlichen immensen Verkehrsbelastungen im Bereich der Rheindeichstraße führen.

Die in der Bürgerinitiative zusammengeschlossenen Homberger und Baerler wollen sich nicht mit den bislang unzureichenden Auskünften seitens der Behörden zufriedengeben. Schreiben an den Oberbürgermeister der Stadt Duisburg und an die Bezirksregierung in Düsseldorf wurden bisher von den Adressaten auf die lange Bank geschoben, ohne Antworten auf die Fragen der BI zu geben. Damit stellt sich uns die Frage, ob die politischen Gremien für den Bürger da sind, oder ob sie anderen Interessen folgen. Die Bürger müssen sich permanent mit Vertröstungen zu ihren Eingaben zufriedengeben. Es ist klar, dass der Oberbürgermeister in der Pflicht steht, Stellung zu nehmen statt auszuweichen.

Unter den Mitstreitern der Bürgerinitiative wurden viele Vorschläge gesammelt, die die Arbeit um den Erhalt der Grünzone zwischen Uettelsheimersee und Rheinaue unterstützen und vorantreiben sollen. Als dringender Punkt gilt zunächst die für den nächsten Montag anberaumte Beiratssitzung der Unteren Landschaftsbehörde im Rathaus Duisburg.

Bei diesem Termin soll u.a. über die Frage entschieden werden, ob die Preisgabe eines landschaftlich geschützten Bereichs nördlich der Gewerbefläche dem Investor für sein Logistikprojekt anheim fallen soll, oder für die Bürger und ihrem Rheinvorland erhalten bleibt. Von den Sprechern der BI wurden die Bürgerinnen und Bürger zur Teilnahme an der Beiratssitzung aufgerufen. Den Sprechern der Bürgerinitiative wurde außerdem vom Auditorium in Auftrag gegeben eine Petition zu erarbeiten, denen sich die Bürger und Bürgerinnen im Bezirk Homberg/Ruhrort/Baerl (und darüber hinaus) per Unterschrift anschließen können.

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Einladung zum BI-Treffen am 25. Februar 2016

Lärm, Luftverschmutzung, Lkw- und Schienenverkehr – die geplante Nutzung des ehemaligen Hornitex-/Glunz-Geländes begünstigt die Zunahme von Umweltbelastungen. Die Bürgerinitiative informiert und diskutiert bei einer Zusammenkunft am 25. Februar 2016, 19:00 Uhr,
im Gemeindezentrum der St. Johannes-Gemeinde, Marienstr. 5,
Duisburg-Homberg
.
(Das Gemeindehaus liegt direkt an der Augustastraße neben der Malteser-Klinik)

Informieren Sie sich und diskutieren Sie mit! Sie sind herzlich willkommen!

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Zug um Zug zu Logport 1

In dem Artikel der WAZ vom 5. Januar 2016 berichtet der Autor M. Krampitz:
„In Friemersheim baute die Hafen AG neue Abstellgleise für Güterzüge. Von hier aus wird künftig Material aller Art zum Logistikzentrum gefahren. Fragen bleiben.“
Weiter heißt es in dem Artikel:
„Als das Gleis-Projekt Anfang 2014 bekannt wurde, kritisierten Anwohner die Pläne (…). Die Friemersheimer befürchteten weitere Lärmemissionen vom zusätzlichen Güterzugverkehr, auch abends und nachts. Die SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung Rheinhausen forderte Lärmschutzmaßnahmen und die Abschaffung des so genannten Lärmbonus. Der erlaubt der Deutschen Bahn bei Altanlagen die bestehenden Lärm-Grenzwerte um je fünf Dezibel zu überschreiten. (…)
Lärmwälle oder -wände wurden bisher nicht neben die neuen Abstellgleise in Friemersheim gesetzt. Schon Anfang 2014 hatte Julian Böcker, Sprecher des Bauherrn, versichert, die vorgesehene Nutzung der geplanten Abstellgleise führe zu keinen Lärmemissionen, die zusätzliche Lärmschutzmaßnahmen erforderlich machten. Solche Maßnahmen seien nur erforderlich, wenn die zulässigen Grenzwerte überschritten werden. „Dies ist hier aber nicht der Fall.“ Auch für den Gewässerschutz seien keine Maßnahmen notwendig.“

Dies läßt ohne Zweifel den Schluss zu, dass der derzeitig vorgenommene Gleisausbau entlang des Hornitex-/Glunz-Gewerbegebietes, den Anrainern im Stadtgebiet Haesen bei steter Auslastung der sanierten Gleisstrecke noch einiges „Kopfzerbrechen“ bereiten wird.

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Das geplante Logistikzentrum wird zum Krankenbett für den Bezirk Homberg/Ruhrort/Baerl

Duisburger Politiker wollen ein Logistikzentrum statt einer „grünen Lunge“ im Rheinvorland!

Laut einer Studie der Universität Edinburgh sterben jährlich 3,3 Millionen Menschen an den Folgen der Feinstaubbelastung. Duisburg liegt zur Zeit mit 31 Mikrogramm pro Kubikmeter Feinstaub deutschlandweit im oberen Drittel der gemessenen Wertescala.

Mal abgesehen davon, dass Stickoxide die Böden versauern und überdüngen, haben sie direkten Einfluss auf Atemwege der Menschen im Emissionsgebiet. Die Auswirkungen der Belastungen stehen mit Hustenreiz, Atembeschwerden, Augenreizungen und auch mit einer Zunahme von Herz- und Kreislauferkrankungen in Verbindung.

In Duisburg gibt es überdurchschnittlich viele Pseudokrupp-Erkrankungen bei Kindern. Jeder zusätzliche Lkw-Verkehr, z.B. durch den Dauerbetrieb eines stark frequentierten Logistikzentrums, vermehrt deutlich das Belastungsrisiko. Die Folgen werden nicht nur auf der linken Rheinseite zu spüren sein, sondern bei Westwind sind die ohnehin schon stark beeinträchtigten Stadtteile im Duisburger Norden ebenfalls betroffen.

Wer schon erlebt hat, wie Kinder bei Pseudokrupp-Erkrankungen und durch akute Anfälle bei Atemnot blau anlaufen und nach Luft ringen und Eltern glauben ihr Kind würde sterben, wird sich nach Grünanlagen und weniger Lkw-Verkehr sehnen!

Stickoxide schädigen ebenfalls Pflanzen. Das Obst und Gemüse, das man im Sommer im eigenen Garten ernten will, wird noch stärker belastet sein, als es jetzt im Großraum Duisburg ohnehin schon der Fall ist.

Die Bürgerinitiative ist davon überzeugt, dass der Bau eines Logistikzentrums auf dem ehem. Hornitex-/Glunz-Gelände nur eine scheinbare Verbesserung zu dem ehemaligen Spanplattenwerk Hornitex darstellt. Die Umweltbelastungen durch Lärm, Feinstaub rund um die Uhr und die taghelle Geländeausleuchtung und Lichtverschmutzung in der Nacht werden deutlich zunehmen. Dagegen wehrt sich die Bürgerinitiative mit allen juristischen Mitteln.

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Bürgerinitiative alarmiert über Gleisbauarbeiten längs des Hornitex-/Glunz-Geländes

Obwohl im Entwurf des Bebauungsplans „Nr. 1216 – Baerl-Gewerbegebiet Rheindeichstraße“ vermerkt ist, dass die Bahngleisanbindung an das ehem. Hornitex.-/Glunz-Gewerbegebiet „momentan stillgelegt“ ist, wird an den Gleisanlagen der Zugverbindung entlang des zukünftigen Logistik-Geländes fleißig gebaut. Die in der Begründung des Bebauungsplans dargelegte Behauptung, dass „eine Wiederinbetriebnahme der Gleisanbindung (…) nicht geplant“ sei, beunruhigt die Bürgerinitiative durch die Gleisbautätigkeiten dennoch. Die in die Jahre gekommene Bahntrasse wird vollständig durch ein neues Gleisbett und neue Betonschwellen saniert und dadurch zukunftssicher gemacht. Die Wegstrecke ist bis kurz vor den Weichen der Abzweigungen, die zu den angrenzenden Werkgeländen führen, nahezu fertig gestellt. Eine Neuzuführung zum Logistigstandort Rheindeichstraße über die Abzweiggleise scheint dann später nur noch eine Formsache zu sein, sollte sich das einmal für die Standorterhaltung nötig erweisen.

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Auswertungstreffen der städtischen Informationsveranstaltung

Am 11. Dezember 2015 um 20:00 Uhr findet die nächste Zusammenkunft der Bürgerinitiative „Die Hornitexter“ im Café R(h)einblick statt.

Wir wollen miteinander die Veranstaltung der städtischen Planungsbehörde, die am Vortag statt fand (s. folgenden Homepage-Beitrag), auswerten und Neuigkeiten in Sachen Rechtsschutz der Anliegen Homberger Bürger im Planungsprozess erörtern.

Interessierte Bürgerinnen und Bürger aus dem Bezirk sind herzlich willkommen!

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Stadt Duisburg legt einen ersten Termin für Unterrichtung über Planungsentwürfe für einen Logistikstandort auf dem ehemaligen Hornitex-/Glunz-Gelände fest!

Am 10. Dezember 2015 um 17:00 Uhr werden im Vereinsgebäude des VfB Homberg, Rheindeichstraße 50, 47198 Duisburg, die Planentwürfe in einer öffentlichen Sitzung der Bezirksvertretung Homberg/Ruhrort/Baerl vorgestellt.

Weiteres unter nachfolgendem Link.

Amtsblatt_Nr_40_1

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