Pressemitteilung der Bürgerinitiative „Die Hornitexter“ am 4. Mai 2017

Bürgerinnen und Bürger aus dem Bezirk sollen sich vor der Landtagswahl gut informieren!

Die Bürgerinitiative (BI) „Die Hornitexter“ teilt mit, dass sie die Duisburger Landtagsabgeordneten sowie die Landtagsabgeordneten-Kandidaten aller Parteien um Stellungnahme gebeten hat, wie diese die Maßnahmen zur Vernichtung eines Landschaftsschutzgebietes im Duisburger Westen beurteilen.

Es geht dabei um die Ansiedlung eines Gewerbegebietes (Logistikzentrum) an der Ortsgrenze Homberg/Baerl an der Rheindeichstraße auf dem ehemaligen „Hornitex“-Gelände und darüber hinaus. Um das Gewerbegebiet für Investoren attraktiver zu machen, will die Stadt Duisburg ein 28.000 Quadratmeter großes Landschaftsschutzgebiet opfern und als Gewerbegebiet ausweisen.

Die BI setzt sich vehement gegen diese Pläne ein, weil sie massive negative Auswirkungen für die Bürger und die Umwelt befürchtet. Durch zunehmenden LKW-Verkehr wird die Umwelt durch Feinstäube und Stickoxide belastet, der Verkehrslärm nimmt zu und der Flächenfraß in Duisburg geht weiter, obwohl es an anderer Stelle im Stadtgebiet bereits erschlossene Flächen gibt, die brach liegen!

Die BI „Die Hornitexter“ plant für den 13. Mai 2017 die Durchführung eines Infostandes auf dem Hochheider Bürgermeister-Bongartz-Platz in Homberg, um die Bürgerinnen und Bürger über den Flächenfraß an Landschaftsschutzgebieten in Duisburg zu informieren und mit interessierten Bürgern ins Gespräch zu kommen. Zwischen 10:00 Uhr und 13:00 Uhr sind alle Bürgerinnen und Bürger am Informationsstand herzlich willkommen!

 

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Am 27. April gab die Bürgerinitiative „Die Hornitexter“ folgende Mitteilung an die Presse:

Vor-Ort-Begehung zum Bauprojekt
„Gewerbegebiet Rheindeichstraße“.

 Die Bürgerinitiative „Die Hornitexter“ hatte die Mitglieder des Umweltausschusses und die Mitglieder des Beirats der Unteren Naturschutzbehörde der Stadt Duisburg am Dienstag, den 25. April 2017, zum Baugelände zwischen Duisburg-Homberg und Baerl eingeladen, wo ein großes Logistikzentrum mit einer Fläche von über 140000 Quadratmetern entstehen soll.

Die Gremienvertreter sollten sich vor Ort ein Bild von den bereits errichteten 28.000 Quadratmetern Hallenbauten machen, die der Investor auf über 70.000 Quadratmeter erweitern möchte. Auf dem Spiel steht ein Regionaler Grünzug, der von der Regionalplanung als schützenswert und zum Ausbau befähigt dargestellt wird. Dieses Ziel überregionaler Planung steht aber den Interessen des Investors entgegen, weil dieser sich mit der Schaffung eines Logistikzentrums in das Landschaftsschutzgebiet hinein erweitern will.

Die anwesenden politischen Vertreter konnten sich vor Ort informieren, dass eine bebaute Fläche zu einer Trennung des Grüngürtels zwischen Uettelsheimer See und Rheinaue führen würde. Mit Bedauern musste die Initiative zur Kenntnis nehmen, dass nicht alle Vertreter der Parteien ihrer Einladung gefolgt waren. Ausgerechnet die Parteien, die bisher auch ohne genaue Ortskenntnisse für die Erweiterung des Baugeländes auf Kosten des Landschaftsschutzes votiert hatten, blieben der Einladung, sich vor Ort ein Bild zu machen, und so zu neuen Erkenntnissen zu kommen, fern.

Die Mitglieder der Bürgerinitiative werden diesen Eindruck mit in die Diskussionen zur Wahlkampfzeit zu den  Landtagswahlen und zur folgenden Bürgermeisterwahl mitnehmen.

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Liebe Hornitexter!

Die nächste Sitzung des Duisburger Umweltausschusses findet am 28. April 2017 statt. Einer der Tagesodnungspunkte wird die Beschäftigung mit dem geplanten Logistikstandort auf dem Hornitex-Glunz-Gelände sein.
Unsere Bürgerinitiative möchte mit ihrer Einladung an die Ratsvertreter, Vertreter im Umweltausschusses und dem Beirat der unteren Naturschutzbehörde und Vertreter der Ratsparteien bewirken, dass sie sich selbst ein Bild von der Situation vor Ort dem geplanten Logistikzentrum an der Rheindeichstraße schaffen und sich nicht auf die Meinungsführer ihrer Parteien und Fraktionspitzen bei ihrer Abstimmung über das Für und Wider der Errichtung eines Logistikstandortes in einem Regionalen Grünzugs Duisburgs verlassen. Sie sollen selbst sich ein Bild machen und dann entscheiden.
Wir laden ein und hoffen, dass sich am Dienstag vor Ort sich Menschen versammeln und sich ein eigenes Bild dessen verschaffen, was ein Logistikzentrum in einem Naherholungsgebiet zwischen Üttelsheimer See und Rheinvorland bedeutet und was wir damit gewinnen oder verlieren. Eingeladen wurden der Umweltausschuss der Stadt Duisburg, der Beirat der Untereren Naturschutzbehörde, die regionale Presse und die Mitglieder und Interessierte der Bürgerinitiative „Die Hornitexter“.
Diejenigen, die diese Vor-Ort-Begehung organisatorisch ermöglichten, zunächst erst einmal vielen Dank! Dies sind, neben der Bürgerinititive, auch direkt betroffene Bewohner, die in der Bürgerinitiative mitarbeiten.
Wir hoffen am 25. April 2017, um 18.00 Uhr an der Kohlenstraße im Bezirk Homberg/Ruhrort/Baerl um zahlreiches Erscheinen der eingeladenen Gäste. Für Getränke und einen kleinen Imbiss ist gesorgt.
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Pressemitteilung der Bürgerinitiative „Die Hornitexter“ mit der Einladung zu einer Ortsbegehung am Baugelände zwischen Uettelsheimer See und Rheinaue

Die Bürgerintiative „Die Hornitexter“ mit seinen betroffenen Bürgern laden die Mitglieder des Umweltausschusses und des Beirats der Unteren Naturschutzbehörde der Stadt Duisburg zum 25.04.2017, 18.00 Uhr, Kohlenstraße 11, 47199 Duisburg, zur Baustellenbegehung des Logistikzentrums am Uettelsheimer See ein.

Nachdem auf dem ehemaligen Gelände von Hornitex gemäß dem derzeit gültigen Bebauungsplan Nr. 35 vom 30.06.1970 der erste Bauabschnitt des Logistikzentrums so gut wie fertig gestellt wurde, wird es Zeit, dass sich die Politiker ein Bild davon machen was bis jetzt entstanden und was noch geplant ist.

Zur Zeit sind ca. 24.000 m² Hallenfläche der geplanten 72.000 m² gebaut worden. Das bedeutet, dass noch die doppelte Fläche errichtet werden soll!

Um dies zu erreichen soll ein 28.000 m² großes Landschaftsschutzgebiet nördlich des Baugeländes einverleibt und der gewerblichen Nutzung geopfert werden. Und das angesichts von brach liegenden und bereits erschlossenen freien Gewerbeflächen in Duisburg!

Die betroffenen Bürger in der Bürgerinitiative „Die Hornitexter“ laden die verantwortlichen Politiker ein, sich deshalb vor Ort ein Bild vom geplanten Vorhaben der Stadt Duisburg zu machen.

Angesichts der bevorstehenden Landtagswahl und Oberbürgermeisterwahl am 14. Mai 2017 gehen „Die Hornitexter“ davon aus, dass die Teilnahme rege sein wird, um den Wählern zu zeigen, dass sich die Politiker um die Sorgen und Ängste der Bürger kümmern. Vertreter der Presse werden ebenfalls anwesend sein, um dies gebührend zu dokumentieren.

Für das leibliche Wohl ist gesorgt.

Wir freuen uns auf die rege Teilnahme der Politik.

Die betroffene Bürger in der Bürgerinitiative „Die Hornitexter“

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Pressemitteilung der Bürgerinitiative „Die Hornitexter“ zu den Annahmen von Anfragen von Behörden und Parteien

Offizielle Stellen lassen die berechtigten Anliegen der Bürger auflaufen!

Im Nordwesten Duisburgs entsteht ein Logistikzentrum zwischen Uettelsheimer See und Rheinaue an der Rheindeichstraße. Dieses Logistikzentrum soll um 28000 qm in ein Landschaftsschutz-gebiet hinein erweitert werden. Die Bürgerinitiative „Die Hornitexter“ kämpft für den Erhalt dieses wichtigen Landschaftsschutzgebiets. Sie wandte sich deshalb an die Träger öffentlicher Belange, mit der Bitte um Unterstützung.

Die Bürgerinitiative erhielt vonseiten des NRW-Umweltministeriums, vom Regionalverband Ruhr (RVR), sowie von der Bezirksregierung in Düsseldorf stets die Auskunft, dass allein die Stadt Duisburg für die Kommunalplanung zuständig sei. Die Stadt jedoch antwortet auf Anschreiben der Bi lediglich formal und verweist auf den laufenden Planungsprozess. In diesem könne man schriftlich Einwände gegen die Planung einreichen. Substanzielle Zugeständnisse könne man nicht erwarten, teilt die Planungsbehörde mit. Nach Aussage des Amtes für Projektmanagement sei nach den Einwänden der Bürger nur unbedeutende Veränderungen am Planungsstand zu erwarten.

Ein Gespräch mit dem Oberbürgermeister Sören Link bei der Übergabe der Petition gegen die Zunahme des Lkw-Schwerlastverkehrs in Homberg führte zu der Zusicherung eines Gesprächs mit dem Stadtbaudezernenten Carsten Tum. Herr Tum jedoch reagierte nach mehrmaliger Nachfrage der BI mit einer Ablehnung eines Gesprächs mit der Aussage, dass bis zum Ratsbeschluss zu einer erneuten Offenlegung des Bebauungsplan-Entwurfs „aus seiner Sicht derzeit keine Notwendigkeit für einen weiteren Gesprächstermin“ bestünde.

Ebenso reagierten die Parteien SPD und CDU mit Ablehnung zu Gesprächen. Ihre ablehnende Haltung soll sicher stellen, dass in dem Naherholungsgebiet ein Industriestandort durch Mehrheitsbeschluss im Rat durchgesetzt werden soll. Die Beschwerden der Duisburger, die mit den Folgen der Verkehrsbelastung nicht leben wollen, werden einfach vom Tisch gewischt. Feinstaubbelastung und die Zunahme vom Stickoxiden durch die Transportfahrzeuge auf Dieselbasis und durch die Schwerlastverkehre am Logistikstandort werden ignoriert. Diese Ratsparteien nehmen nicht nur die Warnungen der Umweltverbände nicht ernst, sondern regieren mit der Ansicht: Duisburg war Industriestandort und wird es bleiben. Das würde auch von der NRW-Landesführung unterstützt. So jedenfalls der Oberbürgermeister der Stadt Duisburg in seinen Aussagen.

Obwohl das NRW-Umweltministerium von einem 5-ha-Ziel spricht, auf das die Versiegelung von Flächen NRW-weit reduziert werden soll, liegt Duisburg mit seiner Änderung des Flächennutzungsplans weit darüber. Jährlich sollen in Zukunft 17 ha landschaftsgeschützter Gebiete sowie Ackerbau- und Waldflächen dem geplanten Flächenfraß zum Opfer fallen. Naherholungsgebiete werden Gewerbe- und Industrieflächen. Wald- und Wiesenflächen sollen Gebäudezeilen weichen! Dass es zudem dabei um die Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger geht, ist diesen Politikern egal, sonst würden sie anders reagieren.

Die Bürgerinitiative kündigt zum herannahenden Landtags-Wahlkampf an, die Frage nach der Gesundheit der Bürger in Duisburg in das Zentrum zu stellen. Die Parteien werden danach geprüft, wie sie die Forderung nach Reduzierung von Flächenverbrauch an Natur- und Landschaftsschutz-gebieten und Reduzierung von Schadstoffbelastungen in ihren Wahlkampfaussagen berück-sichtigen. Die Vorstellung der Änderungen im Flächennutzungsplan wird Gelegenheit dazu bieten, wie ernst es der Politik mit Schutz für Natur und Umwelt ist!

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Die Bürgerinitiative „Die Hornitexter“ stellt einen Antrag an den Beirat der Unteren Naturschutzbehörde mit der Bitte um Neubefassung mit dem Bebauungsplan „Gewerbegebiet Rheindeichstraße“:

„Nachdem auf dem ehemaligen Gelände von Hornitex gemäß dem derzeit gültigen
Bebauungsplan Nr. 35 vom 30.06.1970 der erste Bauabschnitt des Logistikzentrums so
gut wie fertig gestellt wurde und die wiederholte Offenlegung des Bebauungsplanentwurfs Nr. 1216 -Baerl- erfolgt ist wurde nun auch die Änderung Nr. 4.30 -Baerl- des Flächennutzungsplans der Stadt Duisburg für den Bereich zwischen Zechenbahn und Rheindeichstraße zur Offenlegung vorgelegt.
Wir möchten den Beirat der Unteren Naturschutzbehörde darum bitten, nach der
erfolgten Änderung des Bebauungsplans durch die Einwände der Bürger und Stellen
öffentlicher Belange sich noch einmal mit der Neuvorlage Bebauungsplanentwurf Nr.
1216 -Baerl- zu beschäftigen und zu der Neuvorlage eine bindende Stellungnahme
abzugeben.“

 

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Vollversammlung

Einladung

Mit Einsprüchen gegen das Bauvorhaben auf dem ehemaligen Hornitex-Glunz-Gelände haben sich Bürgerinnen und Bürger aus dem Bezirk H/R/B gegen die Annahme des Bebauungsplans „Gewerbegebiet Rheindeichstraße“ zwischen Uettelheimersee und Rheinaue ausgesprochen. Ihre Einwände richten sich ebenfalls gegen die Änderung des aktiven Flächennutzungsplans. Dieser sieht vor, dass das Gewerbegebiet sich durch Flächenfraß in das angrenzende Landschaftsschutzgebiet hinein ausdehnen soll.

Mittlerweile hat der Projektentwickler (Alpha Industrial) im Auftrag der Luxemburgischen Investoren einen Bebauungsplan für das ehemalige Brachgelände vorgelegt und genehmigt bekommen. Damit verwirklicht ihm die Duisburger Stadtverwaltung den ersten Bauabschnitt seines Gesamtprojektes. Ein rechtskräftiger Bebauungsplanentwurf „Gewerbegebiet Rheindeichstraße“ wurde jedoch noch nicht vom Rat beschlossen. Angesichts des drohenden Flächenfraßes an landschaftsgeschützten Flächen, zunehmender Logistikverkehre und Belastungen durch Feinstäube und Stickoxide kämpft die Bürgerinitiative weiter um Verständnis bei den Ratsvertretern für die Gesundheit der Duisburger Bürger und die Wahrung des regionalen Grünzugs in einer ohnehin belasteten Umwelt durch Logistik- und Industrienutzungen.

Die Bürgerinitiative „Die Hornitexter“ bittet interessierte Bürgerinnen und Bürger im Bezirk Homberg/Ruhrort/Baerl zur Teilnahme an ihrer Bürgerinformation.

Vollversammlung der Bürgerinitiative „Die Hornitexter“
15. Februar 2017, 19:00 Uhr
im Gemeindesaal der kath. Pfarrgemeinde St. Johannes Baptist,
Marienstraße/Ecke Augustastraße in Alt-Homberg (47198).

Vorschlag Tagesordnung

  1. Begrüßung
  2. Vorstellung der Tagesordnung/Ergänzung/Abstimmung
  3. Die Arbeit der Bürgerinitiative seit der letzten Vollversammlung am 30. August 2016
    Powerpointpräsentation
    Gastvorträge (Dr. J. Messer, Vorsitzender des B.U.N.D./Duisburg,
    Dr. U. Scharfenort, Partei Piraten, Mitglied im Umweltausschuss,
    beide angefragt)
  4. Der Stand der Bautätigkeiten auf dem Hornitex-Glunz-Gelände
  5. Vorschläge zu Arbeitsschwerpunkten der BI in den nächsten Monaten
  6. Aussprache und Diskussion
  7. Juristische Unterstützung und deren Finanzierung

Voraussichtliches Veranstaltungsende: 21:30 Uhr.

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BI-Vollversammlung

 Hallo liebe Mitstreiter und Mitstreiterinnen der Bürgerinitiative „Die Hornitexter“!

Bitte merkt Euch (merken Sie sich) für die nächste Vollversammlung aller Mitstreiter der Bürgerinitiative „Die Hornitexter“ folgenden Termin vor:

Mittwoch, den 15. Februar 2017, 19:00 Uhr
im Gemeindesaal der kath. Pfarrgemeinde St. Johannes Baptist,
Marienstraße/Ecke Moerser Straße in Alt-Homberg (47198).

Mitte der 5. KW senden wir Euch/Ihnen den Vorschlag zu einer Tagesordnung. Alle Interessierten sind zu unserer Veranstaltung herzlich willkommen!
Weitere Informationen auch auf unserer Homepage www.diehornitexter.wordpress.com und facebook-Adresse http://www.facebook.com/diehornitexter
Bitte den Termin weitersagen, damit der Saal voll wird!
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Liebe Mitstreiter_innen der Bürgerinitiative „Die Hornitexter“

Ein Jahr geht zu Ende, das für unsere Bürgerinitiative mit dem Kampf gegen das geplante Logistikzentrum auf der ehemaligen Industriebrache des Spanplattenwerks Hornitex/Glunz verbunden war. Mittlerweile hat der Luxemburger Investor anhand seines Bauantrags auf dem Gelände Fakten geschaffen. Zwölfeinhalb Meter hohe Hallenbauten wachsen in den Himmel. Der Oberbürgermeister Duisburgs und die Projektverantwortlichen erwiesen uns beim Spatenstich der ersten Baustufe auf dem Gelände ihren ganz besonderen Besuch. Das Naherholungsgebiet zwischen Rheinaue und Uettelsheimer See wird zu einem Industriestandort ausgebaut. So will es der Investor, so plant es die Stadt Duisburg.

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Neues von der Bürgerinitiative „Die Hornitexter“

Die Bürgerinitiative „Die Hornitexter“ reagiert mit einem Flyer auf die Behauptung des Bezirksbürgermeisters Paschmann, dass der Aufbau eines Industriestandortes im Bezirk zwischen Uettelsheimer See und Rheinaue schon so in Ordnung ginge…

flyer-hornitex_glunz_gela%cc%88nde-7-01

Am Mittwoch, den 7. Dezember 2016 erfolgte im Duisburger
Rathaus die Übergabe der Petition
„Gegen die Zunahme des Lkw-Schwerlastverkehrs in Duisburg-Homberg“ an den Oberbürgermeister der Stadt Duisburg, Herrn OB Sören Link.

uebergabe-der-petiotion-an-ob-link

gespra%cc%88chsrunde-im-rathaus

Die Bürgerinitiative wird in den nächsten Tagen ausführlich über die Aussprache mit dem Oberbürgermeister berichten. Wir zitieren zunächst aus der Mitteilung, die an die Presse gegeben wurde:

Nach erneutem Versuch mit dem Oberbürgermeister der Stadt Duisburg über die geplante Industrieansiedlung zwischen Uettelsheimer See und Rheinaue im Westen Duisburgs ins Gespräch zu kommen wurde die Bürgerinitiative zur Übergabe ihrer Petition ins Rathaus eingeladen. Vertreter der Bürgerinitiative überreichten dem Oberbürgermeister am 7. Dezember 2016 im Rahmen seiner Bürgersprechstunde rund 300 Unterschriften von vielen Bürgern Duisburgs, die sich gegen die „Zunahme von Schwerlastverkehren in Duisburg-Homberg“ ausgesprochen hatten. Das Naherholungsgebiet im Regionalen Grünzug im Westen Duisburgs wird ebenfalls von vielen auswärtigen Besuchern genutzt, die das Anliegen der Petition mit ihrer Unterschrift unterstützten.

Die vom Dezernat des Oberbürgermeisters anberaumte Redezeit von 10 Minuten wurde dann doch wegen der zahlreichen Einwände der BI’ler zum Planverfahren „Gewerbegebiet Rheindeichstraße“ auf 40 Minuten ausgedehnt. Der Oberbürgermeister zeigte Interesse an den Anliegen der Petitionsüberbringer, machte aber sogleich deutlich, dass am laufenden Verfahren einer Industieansiedlung großes Interesse seitens der Stadt und der Politik bestände. Seiner Aussage nach ist Duisburg mit allen Konsequenzen eine Industriestadt und wird auch eine bleiben. Die Bürgerinitiative wies jedoch darauf hin, dass die Interessen der Bürger und die Rücksichtnahme auf Gesundheit der Bürger im Zentrum der Rathauspolitik stehen müssten. Denn mit der Industieansiedlung zwischen Homberg und Baerl könne man mit der Zunahme von Schwerlastverkehren, erhöhter Feinstaub- und Lärmbelastung und dem Anstieg von Stickoxiden in der Umwelt rechnen. Die Ausweisung von Ausgleichsflächen irgendwo im Stadtgebiet, die zum Austausch vernichteter landschaftsgeschützer Flächen wegen der Ausweitung des Logistikzentrums herangezogen würden, reichten da nicht aus. Dies muss im Abwägungsprozess im Bauleitverfahren Berücksichtigung finden.

Die BI hofft, dass die regionale Presse den Anliegen der Bürgerinitiative und der Bürger, die hinter ihnen stehen, aufgeschlossen ist und bat um Veröffentlichung der Mitteilung in den Medien.

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