Stichworte für den personalisierten Einwand gegen den Entwurf des Bebauungsplans

Das waren die Argumentationshilfen bei dem Verfassen eines personalisierten Einspruchs beim Planungsverfahren „Gewerbegebiet Rheindeichstraße“. Das Eingabeverfahren ist mit dem 15. September 2016 abgeschlossen.

  • Ich/wir fordern eine Lärmbeschränkung auf 35 dzb in den Teilflächen I und II in der Zeit zwischen 22:00 und 6:00 Uhr
  • Festschreibung des Lux-Wertes der Außenbeleuchtung auf maximal 1 Lux vor dem
    Schlafzimmerfenster der nächstliegenden Wohnbebauung in der Zeit zwischen
    22:00 und 6:00 Uhr
  • die im Bebauungsplanentwurf festgesetzten Hallenhöhen ausgewiesenen Abstände zur
    Bebauung und Umfeld schützen nicht ausreichen vor Schlagschattenwurf. Ich/wir
    fordern daher eine Reduzierung der Hallenhöhen und eine Erweiterung des Abstandes
    der Hallen, da die geplanten Hallenhöhen und Hallenabstände zu den angrenzenden
    Wohngrundstücken die entstehenden Schlagschatten nicht berücksichtigen.
    Hallenhöhen dürfen daher maximal 13 Meter, Hallenabstände sollten mindestens 25
    Meter betragen
  • ich/wir fordern die Einhaltung und Sicherung einer Frischluftschneise zwischen
    Uettelsheimer See und Rheinaue in einer Breite von mindestens 30 Metern
  • entgegen dem Entwurf des Bebauungsplans (48 Ein- und Ausfahrten pro Stunde)
    fordere ich eine festgesetzte Obergrenze der Fahrzeug-Bewegungen pro Kalendertag, aufgeteilt in Tag- und Nachzeiten, die deutlich niedriger liegt und das Lärmaufkommen und den Durchflussverkehr auf der Rheindeichstraße in die Bewertung mit einbezieht
  • ich fordere wirksamere Lärmschutzeinrichtungen für den Entwurf des Bebauungsplans
    mittels errichteter Lärmschutzwälle, höherer Lärmschutzwände oder verbreiteter
    Abstandsflächen, wie im Lärmschutzgutachten vorgesehen
  • für die Rad- und Fußwegverbindung zwischen Uettelsheimer See und Rheinaue fordere ich/wir verbindlich die Einrichtung eines Verbindungswegs nördlich einer
    Lärmschutzeinrichtung im nördlichen Teil des Planungsgebietes, da bisher dies in der
    Planung unberücksichtigt blieb
  • entgegen der Antragsvorlage bitte ich die maximale Versiegelung der
    Gewerbegebietsfläche auf maximal 60 % der Gesamtfläche zu reduzieren, um damit die
    nötigen Voraussetzungen für wirksame Entwässerung des Geländes zu schaffen und so
    bei einer möglichen geänderten Wetterbedingung durch Starkregen möglicht,
    Überschwemmungen entgegenzuwirken bzw. diese auszuschließen
  • ich fordere die Rücknahme der Betriebsgenehmigung statt über einen 24-Stunden-Tag an allen Tagen des Jahres auf einen Betrieb zwischen 6:00 und 22:00 Uhr und Betriebsverbot an Sonn- und Feiertagen um den Charakter eines Gewerbegebietes        Rechnung zu tragen und den Bürgern, die das Landschaftschutzgebiet aufsuchen, einen von Lärmemissionen und Feinstaubbelastungen ausgeschlossenen Zugang zum Gebiet zugewähren
  • ich fordere die Deaktivierung des Gleisanschlusses für das Gewerbegebiet
    Rheindeichstraße in dem Planungsverfahren zwingend aufzunehmen
  • ich fordere den Erhalt der Straßenbäume auf der Rheindeichstraße, die der
    beabsichtigten Straßenverbreiterung weichen sollen und eine Reduzierung der
    Fahrspuren, um den Bestand des Straßenbaumbestandes zu sichern
  • ich fordere eine Änderung des Entwurfs des Bebauungsplans hinsichtlich der
    ausgewiesenen Hallenhöhen über 19,5 Metern, damit der Charakter eines             landschaftsgeschützten Naherholungsgebietes zwischen Uettelheimer See und Rheinvorland erhalten bleibt
  • ich fordere wirksamere Maßnahmen zum Lärmschutz gegenüber den Verteilerverkehren im Logistikbetrieb mit Klein-Lkw und Transportfahrzeugen unter 7,5 Tonnen im geplanten Entwurf zum Bebauungsplan, weil die Verkehrsbelastung im Einzugsbereich der Autobahnen BAB 42 und BAB 40 auf den Straßen in den angrenzenden Wohnbezirken bereits zum jetzigen Zeitpunkt viel zu hoch sind.
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