Der Regionalplan Ruhr

Wird eine stillgelegte Halde reaktiviert?
Wird eine Ackerfläche zubetoniert?

Für Duisburg ist ein enormer Flächenverbrauch für Gewerbegebiete und Wohnungsbau beabsichtigt. Mehr als 100 ha, davon ca. 54 ha in Landschaftsschutzgebieten, sollen dem Flächenfraß zum Opfer fallen. Die gravierendste Form der Naturzerstörung ist die Vernichtung von Waldflächen! Nur noch bis Ende Februar 2019 kann der Regionalplan Ruhr z.B. im Stadthaus (DU-Mitte) eingesehen werden, können Anregungen (Kritiken, Einwände) schriftlich vorgebracht werden. Wir informieren darüber WAS, Wann und WO getan werden kann!

Die Planungen des Regionalverbandes Ruhr (RVR) befassen sich mit zahlreichen Themen, so auch die Planung von Wohn- und Gewerbegebieten, Klimazonen, Wald- und Freiflächen u.a. … Der Regionalplan führt für Duisburg zu einem enormen Verbrauch an Wald- und Freiflächen. Die gravierende Form der Naturzerstörung ist die Beseitigung von Waldflächen. Der Regionalverband Ruhr (RVR) hat im Stadtgebiet Rheinhausen im Bereich des Essenberger Bruchs und jenseits des Business Parks Asterlagen neu strukturierte Flächen ausgewiesen.

Zum einen betrifft es eine bereits still gelegte Halde mit Feststoffeinlagerung. Und zum zweiten eine Ackerfläche, die als Erweiterungsfläche zum Business Park bis an den Rheindeich heranreichen soll. Diese Flächen sollen jetzt auch auf überregionaler Ebene festgeschrieben werden. Mit dieser Landes-planung hat der Regionalverband Ruhr eine Offenlegung seiner Pläne beschlossen. Die Pläne liegen jetzt noch bis Ende Februar im Stadthaus (DU-Mitte) aus. Interessierte Bürger haben in dieser Zeit die Möglichkeit, Anregungen (Einwendungen) zu diesen Plänen auch über den Internetzugang abzugeben.

Unter die Umweltzerstörung und Vernichtung von Freiflächen in Duisburg muss ein Schlussstrich gezogen werden, weil nicht nur landschaftsgeschützte Flächen erhalten werden müssen, sondern die klimatischen Verschlechterungen durch die Versiegelung von Flächen gestoppt werden müssen. Dem Abbau von Frischluftschneisen muss entgegengetreten werden. Es ist nicht einzusehen, dass Halden erneut befrachtet werden und so weitere Belastung der Böden durch Schadstoffe Tür und Tor geöffnet wird.

Informieren Sie sich zum Beispiel auf den Seiten von INTAKT:
www.intakt-duisburg.de

Musterschreiben für Einwendungen stehen dort zur Verfügung!
http://www.intakt-duisburg.de/?page_id=893

 

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