Pressemitteilung der BI am 22. November 2017 (Pressetext von den regionalen Presseorganen nicht veröffentlicht!)

BI´s auf dem Vormarsch

Die Bürgerinitiative „Die Hornitexter“ setzt sich für das Wohl der Bürger ein! Sie kämpft für ein modernes, attraktives Duisburg, hat es dabei aber mit städtischen Politikern zu tun, die z.T. Gespräche verweigern und sogar so weit gehen, Falschaussagen zu verbreiten (z.B. von der SPD und CDU – Fraktion in Duisburg).

Weil sich immer mehr Menschen von der Politik nicht ernst genommen sehen, wundert es nicht, dass immer mehr Bürgerinitiativen gegründet werden.

Wie ein Strohfeuer erscheint das Projekt: “Ideen für Duisburg“, in dem angemeldete Bürger ihre Vorschläge unterbreitet haben. Die Anliegen der Bürger ziehen sich wie ein roter Faden durch alle Stadtteile, nämlich der Wunsch nach mehr Grün, weniger Verkehr (insbesondere LKW), nach Ruhe und guter (besserer) Luft, vor allem wollen die Menschen ernst genommen werden!

„Die Hornitexter“ wollen genau das! Sie setzen sich in ihrer Freizeit für die Bürger im Bezirk Homberg/Baerl ein. Um an Informationen zu gelangen sind wir weite Wege gegangen und haben Mühen nicht gescheut, so haben wir u.a. Kontakte zum RVR, zur NRW Landesregierung, BUND, zu verschiedenen Rechtsanwälten usw. aufgenommen.

Es bleibt, wie es ist:

  1. Neuversiegelung von Böden muss verhindert werden (OB Sören Link sagte im November 2016, dass der Bau des Logistikstandortes ohne zusätzlichen Flächenfraß auskäme…). Das Bundesumweltamt beklagt, dass durch Bodenversiegelung mit örtlichen Überschwemmungen zu rechnen sei, dass das Kleinklima negativ beeinflusst wird indem die Böden im Sommer nicht zur Kühlung der Luft beitragen. Vor allem wird die natürliche Bodenfruchtbarkeit beeinträchtigt. Bodenversiegelung ist nur schwer und mit hohen Kosten wieder zu beseitigen. Deshalb muss das Landschaftsschutzgebiet zwischen Homberg und Baerl erhalten bleiben!
  2. Zusätzliche LKW/Lieferfahrzeuge ergeben zusätzliche Stickoxide, Feinstäube und Lärm. Logistikstandorte erzeugen Zunahme an Verkehr, so dass davon auszugehen ist, dass auch Homberg stark betroffen sein wird. Die Zufahrt zum neuen Logistikstandort (altes Hornitexgelände) ist über die Rheinpreußenstr./Lauerstr. und Duisburger Str. möglich. Da helfen Zäune rund um das entstandene Gelände wenig (in WAZ 13.10.2017 von Bezirks-Fraktionschef Hans Gerd Bosch, SPD).
  3. Auch wenn es sich bei dem alten Hornitexgelände um kein Wasserschutzgebiet handelt ist doch von hoher Wichtigkeit, mit unserem Grundwasser sorgsam umzugehen. Die LAGA beschreibt Einbaumaterialien, die für die Verfüllung von Geländen benutzt werden, sehr genau. Ebenso kann beim Geoingenieur Volker Heilbrunn detailliert nachgelesen werden, welche Beimischungen in den Materialien Z1.1 und Z1.2 erlaubt sind. Arsen, Blei, Benzol und PCB, um nur einige zu nennen, sind keinesfalls unbedenklich.
  4. An dem Thema Arbeitsplätze mühen sich die Duisburger Politiker ab. In unmittelbarer Nähe zum alten Hornitexgelände, am Schacht Gerdt, könnten mehr Arbeitsplätze entstehen, als das Logistikzentrum hergibt. Die Stadt zeigt sich in diesem Falle jedoch uneinsichtig und verweigert ihre Zustimmung zur Umwidmung in ein Gewerbegebiet.
  5. Kürzlich wurde die LKW-Sperre an der Ampel zu dem neuen Logistikzentrum eingeweiht (Knotenpunkt). Sie soll dafür sorgen, dass LKW über 7,5 t nur nach links zur A 42 abbiegen können. Das klappt schon jetzt nicht. Deutlich kann man Reifenspuren von LKW auf der Linksabbiegerspur entdecken, die eindeutig nach rechts in Richtung Homberg zeigen. Dass ein LKW-Fahrer mit seinem 40-Tonner diese Spur benutzt hat, um nach rechts abzubiegen, hat zudem ein Augenzeuge gesehen. Damit ist schon jetzt bewiesen, dass auch schwere LKW den Weg über Homberg nehmen! Der kürzeste Weg zum Binnenhafen ist nun mal der über die Friedrich-Ebert-Brücke zwischen Homberg und Ruhrort!

Über die erfolgreiche Arbeit der Bürgerinitiative „Die Hornitexter“ können sich alle Bürger am Dienstag, 12.12.2017 um 18.30 Uhr im Gemeindesaal von St. Johannes, Marienstr. 5, überzeugen.

Dort laden „Die Hornitexter“ zu einem Rapport.

Angeblich 70 Arbeitsplätze am Logistikstandort lt. Bezirksbürgermeister H.J. Paschmann, aber nur wenige Fahrzeug-Stellplätze sind belegt! Und davon i. d. R. von auswärtigen Arbeitnehmern! Welcher Vorteil entsteht davon für die Duisburger Arbeitslosenstatistik?

Der Verkehrsfluss auf der Rheindeichstraße gerät ins Stocken. Die Autobahnen sind dicht. Schleichwege werden durchs Stadtgebiet gesucht. Die kürzeste Route zum Ziel geht auch an dem sogenannten Galgen vorbei, der gepriesenen Lkw- Zufahrtbeschränkung für Rechtsabbieger vom Logistikgelände. Reifenspuren belegen: die Maßnahme war Kosmetik.

 

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