Vollversammlung

Einladung

Mit Einsprüchen gegen das Bauvorhaben auf dem ehemaligen Hornitex-Glunz-Gelände haben sich Bürgerinnen und Bürger aus dem Bezirk H/R/B gegen die Annahme des Bebauungsplans „Gewerbegebiet Rheindeichstraße“ zwischen Uettelheimersee und Rheinaue ausgesprochen. Ihre Einwände richten sich ebenfalls gegen die Änderung des aktiven Flächennutzungsplans. Dieser sieht vor, dass das Gewerbegebiet sich durch Flächenfraß in das angrenzende Landschaftsschutzgebiet hinein ausdehnen soll.

Mittlerweile hat der Projektentwickler (Alpha Industrial) im Auftrag der Luxemburgischen Investoren einen Bebauungsplan für das ehemalige Brachgelände vorgelegt und genehmigt bekommen. Damit verwirklicht ihm die Duisburger Stadtverwaltung den ersten Bauabschnitt seines Gesamtprojektes. Ein rechtskräftiger Bebauungsplanentwurf „Gewerbegebiet Rheindeichstraße“ wurde jedoch noch nicht vom Rat beschlossen. Angesichts des drohenden Flächenfraßes an landschaftsgeschützten Flächen, zunehmender Logistikverkehre und Belastungen durch Feinstäube und Stickoxide kämpft die Bürgerinitiative weiter um Verständnis bei den Ratsvertretern für die Gesundheit der Duisburger Bürger und die Wahrung des regionalen Grünzugs in einer ohnehin belasteten Umwelt durch Logistik- und Industrienutzungen.

Die Bürgerinitiative „Die Hornitexter“ bittet interessierte Bürgerinnen und Bürger im Bezirk Homberg/Ruhrort/Baerl zur Teilnahme an ihrer Bürgerinformation.

Vollversammlung der Bürgerinitiative „Die Hornitexter“
15. Februar 2017, 19:00 Uhr
im Gemeindesaal der kath. Pfarrgemeinde St. Johannes Baptist,
Marienstraße/Ecke Augustastraße in Alt-Homberg (47198).

Vorschlag Tagesordnung

  1. Begrüßung
  2. Vorstellung der Tagesordnung/Ergänzung/Abstimmung
  3. Die Arbeit der Bürgerinitiative seit der letzten Vollversammlung am 30. August 2016
    Powerpointpräsentation
    Gastvorträge (Dr. J. Messer, Vorsitzender des B.U.N.D./Duisburg,
    Dr. U. Scharfenort, Partei Piraten, Mitglied im Umweltausschuss,
    beide angefragt)
  4. Der Stand der Bautätigkeiten auf dem Hornitex-Glunz-Gelände
  5. Vorschläge zu Arbeitsschwerpunkten der BI in den nächsten Monaten
  6. Aussprache und Diskussion
  7. Juristische Unterstützung und deren Finanzierung

Voraussichtliches Veranstaltungsende: 21:30 Uhr.

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3 Antworten zu Vollversammlung

  1. Wilfried Haverkamp schreibt:

    Wie auf der Vollversammlung kurz angesprochen, hatte die Fraktion „Die Linke“ zur heutigen (17.02.2017) Sitzung des Umweltausschusses einen Antrag „Ortsbegehung Rheindeichstraße“ gestellt
    „Der Umweltausschuss bittet die Verwaltung einen Odtstermin des Umweltausscusses und des Ausschusses für Wirtschaft, Stadtentwicklung und Verkehr am Ort des Bebauungsplanes 1216 (nördliche Erweiterung des Bebauungsplanes über das Glunz-Gelände hinaus) durchzuführen.“
    mit der Begründung:
    „Mit der Erweiterung des Bebauungsplans auf das nördlich gelegene Grundstück wird eine wichtige Frischluftschneise für den Duisburger Norden verbaut. Außerdem stört die Erweiterung das Naherholungsgebiet rund um den Uettelsheimer See und das Rheinufer ungemein. In der Diskussion am 7.6.2016 im Umweltausschuss machte es den Eindruck, dass die Gemengelage nicht zur Gänze bekannt war. Die Bürgerinitiative „Die Hornitexter“ kämpft seit längerem für den Erhalt dieser Grünfläche. Um die Veränderungen der Lebens- und Luftqualität im Duisburger Norden und Westen besser einschätzen zu können wäre es wichtig, dass die entscheidenden Gremien sich vor Ort ein Bild machen.“ (Drucksache 17-0087).
    Der Antrag wurde unter TOP 19 behandelt und bei zwei Dafür-Stimmen mit überwältigender Mehrheit ohne inhaltliche Diskussion abgelehnt, darunter auch von der Ratsfrau Anna von Spiczak-Brzezinski (B90/Grüne).
    Schriftliche und mündliche Begründung hätte ‚man‘ vielleicht geschickter plazieren können. Am Ergebnis hätte das aber kaum etwas geändert.
    Interessant scheint mir eine Frage des beratenden Mitglieds Dr. Ulrich Scharfenroth – er sitzt dort für die „Piraten“, aber über die SPD-Fraktion – zu sein, die allerdings für den Begehungsantrag nichts zur Sache tat: Inwiefern kollidiert die geplante Lagerung von Lithium-Batterien (Gefahrgut!) mit der Nähe des Tanklagers? Wir erinnern uns vielleicht an die BV-Sitzung vom 10.12.2015 im VfB-Heim, nach der eine Wohnbebauung wegen der unmittelbaren Nähe des Tanklagers auszuschließen sei (Abstandsklasse V mit Achtungsabstand von ~ 200 m bzw. einer ~ 300m-Linie ?
    Herzliche Grüße!
    Wilfried Haverkamp

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  2. Becca schreibt:

    Ich las in der RP, dass jenseits der Kohlenstraße eine Grünfläche in ein Gewerbegebiet umgewandelt werden soll. Es entstehen u. a. Gewerbehallen. Die Firma BEC Moers will dort investieren. Stand diese nicht vor Jahren in Zusammenhang mit der Planung einer Altreifenrecyclinganlage? Die Firma arbeitet in Sachen Schadstoffbeseitigung. Fallen bei BEC Schadstoffe an? Wo wurden diese bisher entsorgt, wo werden diese zukünftig gelagert bzw. entsorgt? Eignet sich ein Wetterschacht zum Verfüllen? Ich hege jedenfalls Argwohn gegen Duisburg und deren Planungen, die sich zunehmend gegen Bürgerwohl wenden und sich durch Intransparenz auszeichnen!
    Zum Thema Verkehrsführung Logistikzentrum sage ich folgendes: Mehrfach beobachtete ich LKWs der an der Rheindeichstraße bereits ansässigen Logistikfirma, wie sie von der Rheindeichstraße kommend in die Rheinpreussenstraße (ALT B60) einbogen. Ich jedenfalls gehe fest davon aus, dass diese Achse zukünftig extremst frequentiert werden wird. Speditionen umgehen auf diesem Wege Mautgebühren.

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  3. Christian Breznikar schreibt:

    Guten Tag zusammen,

    mein Name ist Christian Breznikar,
    ich bin seit ca. zwei Jahren Eigentümer der Gewerbepark Gerdt GmbH und
    versuche schon länger, dort etwas zu bewegen. Das gestaltet sich immer schwieriger.

    Die Aussage, dass dort Gewerbehallen entstehen sollen, stimmt nicht. Es sind wohl weitere Gebäude geplant, aber keine weiteren Hallen!

    Die Firma BEC stand mit einem Investor im Gespräch, der dort eine Altreifenrecyclinganlage bauen wollte. Dies hat sich zerschlagen.

    Die Firma BEC saniert und demontiert Schadstoffe für öffentliche und private Auftraggeber und lassen sie durch einen Entsorger zu einer Deponie abfahren.
    Zu keiner Zeit war oder ist geplant, Schadstoffe auf dem Gelände zu lagern oder auch nur zwischenzulagern.
    Der Wetter-Schacht Gerdt ist bereits durch die RAG verfüllt worden.

    Meine Planungen kommen den Bürgern sehr wohl zu gute.
    Das Konzept, das ich ausgearbeitet habe, möchte ich gerne allen vorstellen, die sich dafür interessieren. Nur so sind die Zweifel aus dem Weg zu räumen.

    Mit freundlichen Grüßen

    C.Breznikar

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