Neues von der Bürgerinitiative „Die Hornitexter“

Die Bürgerinitiative „Die Hornitexter“ reagiert mit einem Flyer auf die Behauptung des Bezirksbürgermeisters Paschmann, dass der Aufbau eines Industriestandortes im Bezirk zwischen Uettelsheimer See und Rheinaue schon so in Ordnung ginge…

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Am Mittwoch, den 7. Dezember 2016 erfolgte im Duisburger
Rathaus die Übergabe der Petition
„Gegen die Zunahme des Lkw-Schwerlastverkehrs in Duisburg-Homberg“ an den Oberbürgermeister der Stadt Duisburg, Herrn OB Sören Link.

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Die Bürgerinitiative wird in den nächsten Tagen ausführlich über die Aussprache mit dem Oberbürgermeister berichten. Wir zitieren zunächst aus der Mitteilung, die an die Presse gegeben wurde:

Nach erneutem Versuch mit dem Oberbürgermeister der Stadt Duisburg über die geplante Industrieansiedlung zwischen Uettelsheimer See und Rheinaue im Westen Duisburgs ins Gespräch zu kommen wurde die Bürgerinitiative zur Übergabe ihrer Petition ins Rathaus eingeladen. Vertreter der Bürgerinitiative überreichten dem Oberbürgermeister am 7. Dezember 2016 im Rahmen seiner Bürgersprechstunde rund 300 Unterschriften von vielen Bürgern Duisburgs, die sich gegen die „Zunahme von Schwerlastverkehren in Duisburg-Homberg“ ausgesprochen hatten. Das Naherholungsgebiet im Regionalen Grünzug im Westen Duisburgs wird ebenfalls von vielen auswärtigen Besuchern genutzt, die das Anliegen der Petition mit ihrer Unterschrift unterstützten.

Die vom Dezernat des Oberbürgermeisters anberaumte Redezeit von 10 Minuten wurde dann doch wegen der zahlreichen Einwände der BI’ler zum Planverfahren „Gewerbegebiet Rheindeichstraße“ auf 40 Minuten ausgedehnt. Der Oberbürgermeister zeigte Interesse an den Anliegen der Petitionsüberbringer, machte aber sogleich deutlich, dass am laufenden Verfahren einer Industieansiedlung großes Interesse seitens der Stadt und der Politik bestände. Seiner Aussage nach ist Duisburg mit allen Konsequenzen eine Industriestadt und wird auch eine bleiben. Die Bürgerinitiative wies jedoch darauf hin, dass die Interessen der Bürger und die Rücksichtnahme auf Gesundheit der Bürger im Zentrum der Rathauspolitik stehen müssten. Denn mit der Industieansiedlung zwischen Homberg und Baerl könne man mit der Zunahme von Schwerlastverkehren, erhöhter Feinstaub- und Lärmbelastung und dem Anstieg von Stickoxiden in der Umwelt rechnen. Die Ausweisung von Ausgleichsflächen irgendwo im Stadtgebiet, die zum Austausch vernichteter landschaftsgeschützer Flächen wegen der Ausweitung des Logistikzentrums herangezogen würden, reichten da nicht aus. Dies muss im Abwägungsprozess im Bauleitverfahren Berücksichtigung finden.

Die BI hofft, dass die regionale Presse den Anliegen der Bürgerinitiative und der Bürger, die hinter ihnen stehen, aufgeschlossen ist und bat um Veröffentlichung der Mitteilung in den Medien.

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