Die Bürgerinitiative „Die Hornitexter“ berichtet über ihre Aktivitäten

Petitionsübergabe der Bürgerinitiative als Zeitungsmeldung
in der NRZ am 3. Dezember

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Die Bürgerinitiative „Die Hornitexter“
ist aktiv!

Der Aktivkreis der Bürgerinitiative hat bei seiner letzten Zusammenkunft zahlreiche Vorhaben geplant.
Leider hat die BI bisher bei der Übergabe ihrer Petition gegen die Zunahme der Lkw-Verkehre im Westen Duisburgs noch keine Gelegenheit erhalten, die ca. 300 Unterschriften der Petition dem Oberbürgermeister der Stadt Duisburg, Herrn Link, zu übergeben. Ein zugesagter Termin entpuppte sich als Finte, denn der OB hatte unser Anliegen an den Abteilungsleiter des Planungsamtes delegiert. Wir haben den Oberbürgermeister erneut schriftlich um einen Terminvorschlag gebeten. Dazu mehr unter dem Menuepunkt „Online-Petition“.

Gegen den Bebauungsplan-Entwurf und der Änderungsvorlage zum Flächennutzungsplan sind bei der Duisburger Planungsbehörde von vielen Bürgern zahlreiche Einwände eingegangen, so dass in den Planungsentwurf diese Einwände übernommen werden müssen. Auch mit anwaltlicher Hilfe sind diese Einwände erfolgt.
Unter Umständen wird eine neue Planvorlage erfolgen, die dann ggf. ebenso wie ihr Vorgänger einer Bürgerbeteiligung unterzogen werden soll. Durch die Rechtsberatung sind der BI viele Kosten entstanden. Wir appellieren an die Bürgerinnen und Bürger unseren Kampf gegen das Industriemonster zwischen Uettelsheimer See und Rheinaue finanziell zu unterstützen! (Kontaktdaten unter BI-Unterstützung)

An alle Fraktionen im Rat der Stadt Duisburg hat die BI Stellungnahmen versandt. Zum einen, um die Fraktionen über unser Anliegen zu informieren und zweitens um mit den Fraktions-Vertretern in einen Dialog zu treten. Ein weiteres Schreiben ist an jedes Ratsmitglied versandt worden in dem wir unseren Standpunkt zum Industriegebiet im regionalen Grünzug im Duisburger Westen darstellen und die Ratsmitglieder auffordern, sich über das Vorhaben ein Bild zu verschaffen. Die BI will im Weiteren mit den Ratsmitgliedern in Kontakt treten und ein persönliches Gespräch suchen. Wir werden weiter über die Resonanz der Rats-Fraktionen und den Mandatsträgern im Rat berichten.

In ihrer aktuellen Berichterstattung der WAZ berichtet sie über den ersten Spatenstich auf dem ehemaligen Hornitex-Glunz-Gelände. In gemeinsamer Runde von Oberbürgermeister Sören Link und den Investoren wird unter Ausschluss der Öffentlichkeit die erste Baustufe für den Gewerbepark Duisburg gefeiert. Für die BI und die Interessen der Bürgerinnen und Bürger hatte der OB bislang keine Zeit. Dazu erhalten Sie unter dem Menuepunkt „Dokumente“ weitere Informationen.

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2 Antworten zu Die Bürgerinitiative „Die Hornitexter“ berichtet über ihre Aktivitäten

  1. Wilfried Haverkamp schreibt:

    Die Rheinische Post brachte dazu heute, Donnerstag, der 10. November 2016, in ihrem Lokalteil (Seite C5) einen fast halbseitigen Artikel eines Jan Luhrenberg mit dem Titel „Neues Gewerbegebiet lockt Industrie“ – kritik- und kommentarlos Propaganda der Projektbetreiber wiedergegeben. Bei einem Passus dachte ich, ich les‘ nicht richtig: Erhöhung der LKW-Verkehre, Nutzung eines Geländes, das im Regionalplan der Bezirksregierung als schutzwürdig ausgewiesen war, Fällung von Alleebäumen – als aktiver Naturschutz – Rückbau von Flächenversiegelungen – verkauft!
    Aber machen Sie sich selbst ein Bild. Ich zitiere:
    „Ohne das neue Projekt wäre das gesamte Areal zu einer Grünfläche geworden. Das entspricht auch den Vorgaben der Bundesregierung. Sie verfolgt das Ziel, Flächenversiegelungen – wie sie auch an der Rheindeichstraße durchgeführt worden wäre – bis zum Jahr 2020 auf ein Drittel zu reduzieren. Alte Areale der Industrie oder des Militärssollen so erhalten bleiben und von Unternehmen genutzt werden.“
    Na dann! Herzliche Grüße aus Homberg!
    Wilfried Haverkamp.

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    • bezirksbuerger schreibt:

      Besten Dank für Ihren Kommentar!
      Auch der Artikel in der WAZ/NRZ vom 10. November, der sich mit dem Spatenstich beim ersten Bauabschnitt auf dem Hornitexgelände auseinandersetzt, läßt den Oberbürgermeisters von Duisburg zu Wort kommen und zeigt den Schulterschluss des Duisburger Verwaltungschefs mit den Investoren! Da steht wörtlich: „OB Link zeigte sich zufrieden, dass wirtschaftliche Entwicklung und Neuansiedlung auch ohne Flächenverbrauch vonstattengehen konnte. Er zeigte sich beeindruckt von der Größe der Baustelle und verwies nicht ohne Stolz auf die Leistungsfähigkeit der Stadt, die mit Hochgeschwindigkeit vom Bauantrag bis zur Baugenehmigung gearbeitet habe.“ Dabei sprechen die von seiner Planungsbehörde ausgearbeiteten Pläne mit der von den Investoren betriebenen Expansion eine ganz andere Sprache! Sowohl der Bebauungsplanentwurf sieht die Erweiterung der Bebauungsfläche nach norden in eine landwirschaftsgenutze Fläche im Landschaftsschutzgebiet vor sowie auch die Änderungsvorlage des gültigen Flächennutzungsplans stehen im Widerspruch zu den Äußerungen von Link. Als ob der Oberbürgermeister von etwas spricht, von dem er keine Ahnung hat…, aber den Spaten im Sand kann er noch halten. Oder können wir Herrn Link wirklich beim Wort nehmen, dass es einen Flächenfraß in ein Landschaftsschutzgebiet im westlichen Grüngürtel Duisburgs mit seiner Stimme nicht gibt?

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