„Keine Antworten für Bürger“. Unter dieser Überschrift berichtete das Stadtpanorama am 7. April 2016 aufgrund unserer Pressemitteilung über das Ausbleiben der Antwort des Oberbürgermeisters Link auf die Fragen der Bürgerinitiviative.
Keine Antworten fuer Buerger

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4 Antworten zu

  1. J. Meyer schreibt:

    Die Einwohner und manche Teile der Presse wundern sich, wenn die Stadtverwaltung und Politik nicht auf ihr Anliegen eingehen.

    Wie müssen sich Feuerwehrleute und Polizisten fühlen, wenn sie das lesen?

    Verbittert werden sie sagen: „Das ist doch ganz normal!“ Es gehört zum schwer angeschlagenen Leitbild der Stadt Duisburg.

    Feuerwehr und Polizei hatten in der Planungsphase vor einer Durchführung der Loveparade gewarnt. Der Rat der Stadt Duisburg – und Ratsmehrheit und Ratsopposition – hat das nicht aufgegriffen. Die Warnungen von Feuerwehr und Polizei wurden nicht im Stadtrat beraten.
    Dass die damalige Ratsmehrheit daran nicht besonders interessiert war, ist irgendwo noch verständlich. Aber warum hat die Ratsoppostition (SPD Duisburg, Die Linke usf) der Feuerwehr und der Polizei keine Unterstützung gegeben?

    Das könnte eine politische Aufarbeitung der Loveparade klären.

    Stattdessen arbeitet die Stadt Duisburg an einem Leitbild – das Duisburger Blendwerk, um das Demokratie-Versagen bei der Loveparade sowie wiederholt danach hinter einer trügerischen Fata Morgana zu verbergen.
    Versucht das auch mit den Augen der Loveparade-Opfer und ihrer Angehörigen zu sehen – oder zumindest mit den Augen der Polizei und Feuerwehr Duisburg.

    Zitat:
    Leitbildentwicklung Duisburg startet unter dem Motto „Ihre Ideen – unsere Stadt“

    “Unsere Stadt ist lebens- und liebenswert. Sie hat enorm viel zu bieten und genau das wollen wir nach außen transportieren. Unser Ziel ist es, Duisburg in den kommenden Jahren zu einer positiv besetzten Marke zu machen. Gemeinsam mit den Bürgern werden wir den Kern der „Marke Duisburg“ herausarbeiten.”
    Sören Link, Oberbürgermeister

    “Mit dem Leitbild soll ein Wegbereiter und Orientierungsrahmen nach innen und außen entstehen, der Duisburg auch zukünftig zu einer lebenswerten Stadt macht.”
    Birgit Nellen, Stabsstellenleiterin Strategisches Marketing der Stadt Duisburg

    “Unsere Stadt ist lebens- und liebenswert. Sie hat enorm viel zu bieten und genau das wollen wir nach außen transportieren. Unser Ziel ist es, Duisburg in den kommenden Jahren zu einer positiv besetzten Marke zu machen. Gemeinsam mit den Bürgern werden wir den Kern der „Marke Duisburg“ herausarbeiten.”
    Sören Link, Oberbürgermeister
    “Mit dem Leitbild soll ein Wegbereiter und Orientierungsrahmen nach innen und außen entstehen, der Duisburg auch zukünftig zu einer lebenswerten Stadt macht.”
    Birgit Nellen, Stabsstellenleiterin

    Ihre Ideen – unsere Stadt
    Duisburg ist besser als sein Ruf. Damit die Stadt künftig deutlich positiver wahrgenommen wird, startet sie auf Initiative von Oberbürgermeister Sören Link und mit breiter Mehrheit*) des Rats zum 1. April 2016 mit „Ihre Ideen – unsere Stadt“ einen Leitbildprozess.
    Nach der Auftaktveranstaltung am 17. April werden über mehrere Monate hinweg Ideenwerkstätten stattfinden, an denen alle Bürger, Vertreter aus Politik und Wirtschaft sowie weitere wichtige Multiplikatoren der Stadtgesellschaft teilnehmen können. Gemeinsam soll erarbeitet werden: Wo liegen die Stärken Duisburgs? Welche Verbesserungen sollten umgesetzt werden und aus welchen vermeintlichen Schwächen könnten vielleicht sogar Stärken entwickelt werden? Was bewegt die Menschen in dieser Stadt, was liegt ihnen am Herzen?
    Mit den Ergebnissen dieses Prozesses, der auch in den sozialen Medien vorangetrieben wird, soll anschließend ein Leitbild formuliert werden, das in einer Marketing- und Imagekampagne umgesetzt wird. Zitatende – http://www.ideen-fuer-duisburg.de/

    *) Meine Anmerkung: Eine Mitteilungsvorlage der Verwaltung wird sehr häufig einfach nur durchgewinkt.
    https://www.duisburg.de/ratsinformationssystem/bi/vo0050.php?__kvonr=20067537

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  2. Komps Braut schreibt:

    Schreiben Sie doch endlich , was die Spatzen schon längst vom Himmel pfeifen!

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  3. Haverkamp, Wilfried schreibt:

    So heute in der RP, vermutlich gestern schon in NRZ/WAZ:
    ‚ Stadt erwartet Bauantrag für Hornitex-Gelände.
    Baerl (ps) Es tut sich etwas auf dem ehemaligen Hornitex-Gelände in Baerl. Wie die Stadt Duisburg jetzt mitteilte, rechne sie kurzfristig mit einem Bauantrag für das Areal an der Sägewerkstrasse, das in der Vergangenheit bereits gewerblich genutzt worden war. Das Vorhaben wird auf dem Gebiet und auf Grundlage des gültigen Bebauungsplanes beantragt, wird jedoch die Voraussetzungen des in Aufstellung befindlichen Bebauungsplanes Nr. 1216-Baerl-„Gewerbegebiet Rheindeichstrasse“ ebenfalls erfüllen?
    Im ersten Bauabschnitt ist ein Gebäude mit 30.000 Quadratmeter Nutzfläche geplant, das für Logistik und Büroflāchen vorgesehen ist. In dem Gebäude sollen zentrale Lagerhaltung, Distribution sowie Mehrwertdienstleistungen (Zusammenbauplätze) für Unternehmen aus den Branchen Telekommunikation, High Tech und hochwertige Konsumgüter abgewickelt werden. Mit der Ansiedlung werden langfristig hoch qualifizierte Arbeitsplätze geschaffen und an den Standort Duisburg gebunden, heißt es weiter aus der Verwaltung.‘
    (Rheinische Post Rheinhausen/Homberg C5, Samstag, 02.07.2016).
    Zunächst ist mir dazu – abgesehen davon, daß die Redaktion nicht mehr den Konjunktiv zur Kennzeichnung von Meinungsäußerungen beherrscht – nur eingefallen, daß für eine Stadt der Hilfsarbeiter und Arbeitslosen das Entladen, Registrieren, Lagern und Beladen wohl schon eine hoch qualifizierte Tātigkeit sein muß.
    Herzliche Grüße! Wilfried Haverkamp.

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    • W. John schreibt:

      Genau das ist auch meine Befürchtung, dass prekäre Arbeitsverhältnisse entstehen werden, also schlecht bezahlte Jobs für die Mitarbeiter, die dann von der Arbeitsagentur ihre Löhne „aufstocken“ lassen müssen, um überhaupt von ihrem Einkommen leben und über die Runden kommen zu können. Diese „Aufstockung“ wird natürlich durch Steuergelder beglichen, also von uns allen bezahlt, und das Unternehmen, das für diese miese Bezahlung verantwortlich ist, streicht die Profite ein. Hat die Duisburger Kommunalpolitik diesen Sachverhalt geprüft oder ist das völlig nebensächlich? Oder ist allein das Wort „Investor“ ein Freibrief für alles?

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